Selbst gekocht schmeckt es doch am besten – Babybrei selber kochen

Babys wachsen so schnell heran, dass man es kaum glauben möchte. Schneller als gedacht gedeihen die Kleinen dank der vielen Liebe und Fürsorge, aber auch guter Kost. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Babys erster Brei gefüttert wird. Ein großer Augenblick für Eltern und Kind. Damit verantwortungsvolle Eltern wirklich wissen, was sie ihrem Kind auf den Löffel geben, entscheiden sich immer mehr Eltern für die Zubereitung des Babybreis auf eigene Faust. Zumal die Kost um die Hälfte preiswerter als Fertignahrung ist.

Feste Nahrung nicht zu früh geben

Die Versuchung ist groß, dem Nachwuchs den ersten Brei viel zu zeitig zu füttern. Experten und erfahrene Hebammen jedoch empfehlen dies erst ab dem sechsten, besser dem siebten Lebensmonat. Während der Umstellung der Nahrung erbringt Babys Bauch Höchstleistungen. Jedes neue Lebensmittel ist eine Herausforderung für den Darm und sollte daher nur langsam und mit einer umfangreichen Eingewöhnungszeit eingeführt werden. Die Kleinen machen ihre ersten Erfahrungen mit fester Kost in der Regel durch einen Gemüsebrei, der mit mehligen Kartoffeln und Fleisch verfeinert wird und als Mittagsmahlzeit dient. Das Rezept dafür ist einfach und selbst für unerfahrene Köche ein echtes Kinderspiel.

Grundrezept für Babys ersten Brei

Zutaten:

  • Eine mittlere Kartoffel von etwa 50 g
  • 100 g Gemüse – empfehlenswert sind Möhren
  • 20 g Fleisch
  • 3 EL Apfelsaft
  • 1 EL Rapsöl oder Butter

 

Zubereitung:

Die Möhren schälen, anschließend gemeinsam mit dem Fleisch kleinschneiden. Beides ohne Salz in etwas Wasser 15 Minuten garen. Währenddessen die Kartoffel mit Schale für 25 Minuten kochen und pellen. Alle Zutaten und das Fett zusammen mit dem Pürierstab zerkleinern. Bon Appetit!

Babybreie auf Vorrat kochen

Eltern, die die Nahrung für ihre Kinder verantwortungsvoll selbst zubereiten, kochen gern auf Vorrat. Dies spart viel Zeit und Ressourcen. Die Breie lassen sich mit einem Vakuumiergerät hervorragend portionsweise versiegeln und sogar einfrieren. Eine interessante Methode der schonenden Konservierung ist einwecken in Gläser. Babybrei aus dem Gläschen kann man mit der Vakuumglocke und einfachen Twist – Off – Gläsern zu Hause herstellen und damit die gesunde Kost 5 – 10 Mal länger haltbar machen.

Mit dem ersten Brei kommt auch zusätzliche Flüssigkeit

Sobald die feste Kost den Platz auf der Speisenkarte des Nachwuchses gefunden hat, benötigt das Kleine zusätzlich Flüssigkeit. Mit der Einführung der Beikost heißt es also gleichzeitig, das Kind an die Trinklerntasse zu gewöhnen. Dies erfordert anfangs viel Geduld und das Testen verschiedener Modelle selbiger. Gereicht werden stilles Wasser oder ungesüßte Tees. Saftschorlen erhält die Tochter oder der Sohn erst viel später.

Fazit: Babybreie lassen sich simpel und ohne großen Aufwand zu Hause zubereiten. Die Kost ist deutlich preiswerter als gekaufte Gläschen. Dank des modernen Vakuumierens und Tiefkühlgeräten werden Babybreie vorteilhaft auch auf Vorrat gekocht.

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