Wenn die Windel Beschwerden verursacht: Was tun bei wundem Babypopo?

Der wunde Babypopo lässt sich während der Säuglingsphase fast nicht verhindern und ist enorm schmerzhaft für den Nachwuchs. Besonders häufig kommt es zu einem wunden Popo, wenn die stillende Mutter scharfe Gewürze oder Zitrusfrüchte zu sich genommen hat. Auch Produkte, die Babys nicht vertragen, können dazu führen, dass das Baby einen roten Po bekommt. Das Zahnen tut sein Übriges – auch hier kommt es in der Regel zu Beschwerden wie einem wunden Po oder sogar Durchfall.

Pflege für den roten Babypopo

Um einen wunden Babypopo schon im Voraus zu vermeiden, sollten Sie penibel auf die Pflege des Genitalbereichs bei Ihrem Baby achten. Anstelle von Feuchttüchern können Sie auch einen Waschlappen mit lauwarmem Wasser nehmen und Ihr Baby damit säubern und waschen. Viele Mütter tragen Babypuder auf die wunden Stellen auf, jedoch ist das ein sehr großer Fehler – dieser bildet nämlich Klümpchen, die den Popo noch zusätzlich reizen. Daher sollten Sie entweder eine verschriebene Salbe auftragen oder eine Salbe verwenden, die Ringelblume oder Arnika beinhaltet. Anstelle des Babypuders empfiehlt es sich, Wundschutzcreme zu verwenden.

Wenn Ihr Baby einen wunden Popo hat, sollten Sie die Windeln öfters als normal wechseln und eventuell auf Stoffwindeln umsteigen. Sie können ihr Baby auch nackt etwas herumstrampeln lassen, um an die geröteten Partien Luft zu lassen. Auch das beschleunigt den Heilungsprozess.

Auch ein alter Hebammentrick kann helfen, wenn Ihr Baby einen geröteten und wunden Popo hat: Legen Sie das Baby auf den Rücken und föhnen Sie den Babypopo mit lauwarmer Luft trocken. Achtung: Wenn der Nachwuchs ein Junge ist, sollten Sie das Kind auf den Bauch legen – denn sonst kommt es gerne mal dazu, dass dieses den Drang verspürt, die Blase zu entleeren.

Sollte sich nach ein paar Tagen trotz der genannten Maßnahmen keine Besserung zeigen, ist es Zeit für einen Besuch beim Kinderarzt – dieser kann individuell angepasste Salben oder Cremes verschreiben, um dem roten Babypopo ein Ende zu bereiten.

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