7 Erziehungstipps für junge Eltern

Bekanntlich gibt es die verschiedensten Erziehungsansätze und -methoden. Je älter die Kinder werden, desto wichtiger ist es, Spielregeln aufzustellen, die das Kind fördern und fordern. Die Grenzen, welche man dem Kind setzt, sollten sich mit den eigenen Werte- und Moralvorstellungen decken. Gerade junge Eltern haben oft Probleme sich auch in Stresssituationen an die selbst gesetzten Grenzen zu halten. Wir haben im folgenden Artikel die bewährtesten Methoden und Erziehungstipps zusammengestellt, die Müttern wie Vätern helfen sollen, auch schwierige Phasen der Kindeserziehung zu überstehen. Viele weitere nützliche Tipps, die bei Kindererziehung helfen, findet man zudem in speziellen Eltern-Ratgebern wie elternwissen.com.

Tipp 1: Geduld haben und Freiheiten lassen

Dieser erste Tipp klingt einfach, ist aber im Alltag meist schwerer umzusetzen als gedacht.
Das Kind schreit, wirft sich auf den Boden und weigert sich zu essen, sollte es nicht bekommen, was es will. Genau in solchen Situationen heißt es, Ruhe zu bewahren. Man sollte dem Kind auch im Alltag die nötigen Freiheiten geben, ohne ihm zu viel abzunehmen. Besonders in Trotzphasen einfach mal eine Auszeit nehmen und das Kind mit sich alleine lassen, bis es sich von selbst beruhigt hat. Man muss Kinder auch die eigenen Grenzen austesten lassen, denn nur so lernen sie stetig dazu und werden selbständiger und selbstbewusster.

Tipp 2: Regeln und Verbote

Man sollte einen geregelten Tagesablauf anstreben nachdem sich das Kind richten kann. Grundsätzlich gilt: So wenig Regeln und Verbote wie möglich, was nicht bedeutet, dass man sich alles gefallen lassen muss. Die wichtigsten Grundregeln sollen eingehalten werden. Allerdings gilt nicht nur das Prinzip der Bestrafung, sondern auch jenes der Belohnung.

Tipp 3: Kinder ernst nehmen

Besonders in der Entwicklungsphase ist es wichtig, dass man das eigene Kind ernst nimmt und ihm dabei hilft, zu mehr Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu gelangen. Um diese Entwicklung zu fördern, sollte man den Willen des Kindes ernst nehmen und auch hin und wieder Kompromisse eingehen – außer es betrifft eine der Grundregeln.

Tipp 4: Ablenkung

Besonders bei Wutanfällen oder trotzigem Verhalten in der Öffentlichkeit sollte man schnell reagieren und das eigene Kind auf andere Gedanken bringen. Wer sein Kind mit einem raschen Szenenwechsel ablenken kann, wird unangenehmen Situationen meist im Voraus aus dem Weg gehen können. Kinder lassen sich oft mit ganz einfachen Dingen ablenken und der Grund für den Schreianfall ist dann meist schnell vergessen.

Tipp 5: Keine leeren Drohungen

Auf Drohungen sollte man grundsätzlich verzichten, vor allem wenn diese anschließend nicht in die Realität umgesetzt werden. Solche bedrohenden Äußerungen verängstigen das Kind und schmälern über kurz oder lang sein Selbstvertrauen. Werden die Drohungen anschließend nicht in die Realität umgesetzt, werden sich die Grenzen des Kindes zusätzlich zum negativen verschieben.

Tipp 6: Keine Gewalt

Selbst wenn das Kind wieder seine Trotzphase durchlebt und um sich schlägt und möglicherweise der Geduldsfaden der Eltern kurz vor dem reißen ist, sollte man nie versuchen, das eigene Kind mit Gewalt zur Vernunft zu bringen. Dies schadet auf lange Sicht seinem Selbstvertrauen bzw. seiner Entwicklung und kann zudem dazu führen, dass es seine eigenen Aggressionen an anderer Stelle auslebt.

Tipp 7: Grundregeln kommunizieren

Es ist wichtig, dass die Grundregeln auch bei Familie und Freuden kommuniziert und abgesprochen werden. Oft ist es so, dass die Kinder bei den Großeltern nicht ganz so enge Grenzen erfahren. Dies ist schlecht für die Wertevorstellungen der Kinder und schmälert oft die Durchsetzungskraft der Eltern.

Kindererziehung ist oft eine schwierige Aufgabe, die oft eine Menge Geduld und Stressresistenz von den Eltern verlangt. Doch ganz egal, wie trotzig oder unausgeglichen die Kleinen an bestimmten Tagen auch sind, am Ende des Tages liebt man seine Kinder und kann sich ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.

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