Gold als alternative Geldanlage für Kinder oder Enkel

Gold

Die Vorsorge für die eigenen Kinder oder Enkel beschäftigt die meisten Eltern und Großeltern bereits sehr früh. Schließlich möchte man dem Nachwuchs den besten Start ins Erwachsenenleben oder die Berufsausbildung ermöglichen. Oftmals greifen Familien daher zu Pfandbriefen, Sparbüchern oder Ausbildungsversicherungen. Doch eine besondere Geldanlage als Alternative kommt ebenso in Betracht: Gold.

Gold als langfristige Geldanlage für Kinder

Bereits in der Antike galt Gold als probater Wert, damals jedoch in Form von Schmuck. Über die Jahrtausende hat es viele Krisen überstanden und wurde als wertbeständige Anlage geschätzt. Noch heute zieht Gold die Menschen magisch in seinen Bann. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen suchen viele Eltern und Großeltern eine Alternative zum herkömmlichen Sparplan. Gold als Wertanlage stellt eine sinnvolle Ergänzung zu anderen Vorsorgeprodukten dar. Finanzexperten raten dazu, ca. 20 % des Vermögens in physischem Gold anzulegen. Denn die Wertentwicklung des Edelmetalls ist losgelöst von der Geldwertentwicklung. In Zeiten einer Inflation, einer Wirtschaftskrise oder geopolitischen Einflüssen erweist sich dies als großer Vorteil. Doch der Goldpreis unterliegt ganz natürlich Schwankungen. Daher muss Gold als Geldanlage für Kinder immer als langfristige Vorsorge angesehen werden. Lediglich Kapital, welches nicht sofort benötigt wird, sollte investiert werden.

Wie in Gold investieren?

Die meisten Anleger suchen eine krisenbeständige Geldanlage und investieren in Goldmünzen oder Goldbarren. Letztere sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Je größer die Barren, desto geringer fallen die Prägekosten aus. Je kleiner die Barren, desto flexibler bleiben Anleger bei einem gewünschten Verkauf ihres Edelmetalls. Es lohnt sich daher eine gesunde Mischung als Vorsorge zu erwerben. Wer auf Goldmünzen setzt, sollte sich ausschließlich an die bekannten Münzen wie etwa dem Maple Leaf, dem American Eagle  oder dem Krüger Rand halten. Mitunter stellen auch Sammlermünzen eine Option dar. Allerdings ist die Wertentwicklung dieser über den reinen Goldpreis hinaus ungewiss. Um das Gold langfristig sicher zu verwahren, empfehlen sich sogenannte Golddepots oder auch die altbewährten Bankschließfächer. Anleger sollten auch bei langfristigen Geldanlagen die Depotführungsgebühren bzw. Lagerungsgebühren in ihre Kalkulation einbeziehen.

Das Wichtigste in Kürze zusammengefasst:

  • Gold ist eine langfristige Vorsorge für Kinder oder Enkel
  • Gold gilt auch in Krisenzeiten als wertstabil
  • Investiert wird zumeist in Goldbarren oder Goldmünzen
  • Je größer der Barren, desto geringer die Prägekosten
  • Je kleiner die Barren (Tafelbarren), desto flexibler bleiben Anleger bei einem Verkauf, jedoch fallen auch die Prägekosten entsprechend höher aus
  • Der Goldpreis für die Feinunze unterliegt marktüblichen Schwankungen, daher sollten Anleger das Risiko streuen und maximal 20 % ihres Kapitals in Gold investieren
  • Eine sichere Verwahrung des Goldes bieten Golddepots oder Bankschließfächer
  • Die Lagerungskosten bzw. Depotgebühren müssen in die Kalkulation einbezogen werden
  • Investiert werden kann durch eine Einmalanlage oder durch regelmäßigen Zukauf von Gold

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