Tipps, wie Sie die Stimme trainieren

Kindererziehung

Ob wir nun sprechen, singen, schreien oder seufzen – täglich leistet die Stimme enorme Arbeit. Dabei ist sie jedoch nicht nur Kommunikationsmittel, die Stimme ist auch eine individuelle Visitenkarte. Verschiedene Faktoren wie Tonlage, Klang oder Lautstärke schaffen ein unverwechselbares Erkennungsmerkmal jedes Menschen. Zudem haben diese Einfluss darauf, wie überzeugend wir sind, wie wir auf andere wirken, ob wir sympathisch sind oder nicht.
Wie bedeutend die eigene Stimme ist, wird den meisten erst dann bewusst, wenn Stimmprobleme wie Heiserkeit oder Stimmverlust auftreten. Um diese zu vermeiden, können Sie mit den nachfolgenden Tipps Ihre Stimme trainieren.

Die Macht der Stimme erhalten: Tipps, wie Sie die Stimme trainieren

Besonders Eltern, oder Vielsprecher, die von Berufs wegen ihre Stimme vermehrt einsetzen, müssen sich auf die Kraft ihrer Stimme verlassen können. Damit diese kräftig und geschmeidig bleibt, können Sie Ihre Stimme trainieren.

• Summen für mehr Volumen, Resonanz und Klang: Atmen Sie langsam durch die Nase ein und aus. Während des Ausatmens summen Sie ein lautes und kräftiges „Mmmmmm“. Die Lippen liegen dabei nur leicht aufeinander, dies sorgt für ein leichtes Kitzeln rund um den Mund.
• Gähnen für eine klare Stimme: Während des Gähnens bleiben Sie entspannt, der Mund ist locker und die Zunge liegt im Mundraum. Durch Gähnen wird der Kehlkopf sensibilisiert, er senkt sich. In der Folge ist der Resonanzraum größer und die Stimmmuskulatur entspannt sich. Ihre Stimme klingt klarer, teilweise sogar tiefer.
• Aufrechte Körperhaltung für eine ausreichende Luftversorgung: Weder ein Rundrücken noch das Hohlkreuz sind förderlich für die Stimme. Eine ausreichende Luftversorgung ist entscheidend für das Organ. Um Verspannungen und eine Über- beziehungsweise Unterstreckung des Kehlkopfes zu vermeiden, sollten Sie regelmäßig Ihre Sitzposition variieren und auf eine aufrechte Körperhaltung achten.
• Trinken für eine geschmeidige Stimme: Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr – die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt etwa 1,5 Liter – ist für eine geschmeidige Stimme entscheidend. Zudem kann ein trockener Mund für Schmatzgeräusche beim Reden sorgen.

Wer viel spricht oder singt, hat zudem häufiger mit Heiserkeit oder Halsschmerzen zu kämpfen. Treten diese Beschwerden auf, ist es wichtig, dem Hals ausreichend Zeit zur Regeneration zu geben. Achten Sie darauf, häufiges Räuspern oder Flüstern zu vermeiden. Dies schadet den Stimmbändern zusätzlich. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr ist ebenso eine erhöhte Luftfeuchtigkeit wichtig. Diese erreichen Sie beispielsweise, indem Sie eine Schüssel Wasser auf die Heizung stellen. Beides sorgt für geschmeidige Stimmbänder – und eine kräftige Stimme.

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