Trendhobby Schmuckdesign: Man muss kein Goldschmied sein

Schmuckdesign

Wer Sinn für Ästhetik und gleichzeitig Freude am Basteln hat, dem kommt das Trendhobby Schmuckdesign gerade recht. Die ältesten Schmuckfunde durch Archäologen sind geschätzte 70.000 Jahre alt. Damals wurden Muscheln zu einer Kette zusammengefügt. Und bis heute hat Schmuck nichts von seinem Glanz eingebüßt. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen das Trendhobby Schmuckdesign für sich entdecken.

Schmuck selber herstellen

Zweifelsohne ist die Herstellung von Schmuck eine künstlerische Herausforderung. Ihm voran geht immer ein fantasievoller Entwurf, der nach Möglichkeit in einer Skizze bildlich festgehalten wird. Doch man muss längst kein Goldschmied sein, um kreative Ideen in die Tat umzusetzen. Zubehör für die Schmuckherstellung gibt es ohne weiteres online zu erstehen. Dies bildet zumeist die Basis für tolle Kreationen. So können bereits vorgefertigte Ohrstecker mit Perlschalen, Brisuren oder Ohrclipmechaniken mit den individuellen Materialien in traumhaft schöne Unikate verwandelt werden. Von Steinhaltern für Edelsteine, Verschlüssen, Schmuckperlen bis hin zu Schmuckdraht steht kreativen Köpfen allerhand Grundmaterial zur Verfügung, das es in außergewöhnliche Designs zu verwandeln gilt. Dank dieser prima Vereinfachung, kann jeder Hobby-Schmuckdesigner aktuellen Trends folgen und eigene Kreationen verwirklichen. Derzeit stehen Shamballa-Ketten und Armbänder hoch im Kurs, aber auch La Boca Schmuck oder Betonschmuck. Grundvoraussetzung für dieses Hobby stellt ein wenig handwerkliches Geschick sowie Vorstellungskraft und natürlich das passende Werkzeug dar.

Dieses Zubehör benötigt man für die Schmuckherstellung

Zweifelsohne braucht es abhängig vom Material unterschiedliche Werkzeuge für die Umsetzung des Schmuckdesigns. Sehr einfacher aber nicht minder schöner Modeschmuck lässt sich vielfach bereits mit einfachen Mitteln wie Heißkleber, Keramik- oder Glasperlen und einem Lederband herstellen. Eine Pinzette, eine Lupe sowie eine Schere gehören zur Grundausstattung für diese kreative Freizeitbeschäftigung. Komplizierter wird es, wenn sich das Hobby auch auf die Metallbearbeitung bezieht. Erfahrungsgemäß landen die meisten Hobby-Schmuckdesigner früher oder später in diesem Bereich. Hierfür braucht es diverses Kleinwerkzeug, wie etwa Fassungsschließer, Crimp- und Flachspitzzangen oder Ringschienenbiegezangen und ein Seitenschneider.  Mit einem Feilensatz können die Schmuckstücke entgratet werden. Später folgen meist Werkzeuge zum Löten und Polieren. Ein Schmuckbrett zur Herstellung von Ketten und Armbändern verwenden sogar die Profis in den Goldschmieden. Fortgeschrittene im Schmuckdesign wagen sich selbst an das Galvanisieren oder Rhodinieren von Metall. In dem Hobby Schmuckdesign gibt es also reichlich Raum zur Entfaltung und zur Weiterentwicklung der eigenen Fähigkeiten. Der große Vorteil liegt zweifelsohne darin, individuelle Unikate zu entwerfen, die in dieser Form nirgendwo zu finden sind. Das passende Halbzeug, also vorgefertigte Rohmaterial, welches bereits die grundlegende geometrische Form des Schmucks besitzt, stellen Edelmetallgroßhandel ihren Kunden auf Wunsch her. Anleitungen und Ideen für trendiges Schmuckdesign gibt es zuhauf im Internet, sogar Volkshochschulen bieten Kurse dafür an.

Fazit: Die Schmuckherstellung hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Hobby entwickelt. Dank passendem Halbzeug und vorgefertigten hochwertigen Furnituren und Schmuckersatzteilen lassen sich sogar zuhause komplexe Schmuckdesigns in die Tat umsetzen.

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