Unbedenkliche Hausmittel bei einer Blasenentzündung für Schwangere

Frauen werden aufgrund ihrer besonderen Anatomie öfter von Blasenentzündungen geplagt als Männer. Da die Harnröhre mit 3 bis 5 cm sehr kurz ist, können Keime viel leichter die Blase erreichen, bevor sie mit dem Urin wieder ausgespült werden. Häufig werden Blasenentzündungen mit Antibiotika behandelt. Auch bei schwangeren Patientinnen. Doch das ist nicht immer notwendig. Darüber hinaus macht eine antibiotische Behandlung nur nach einem Antibiogramm des Urins Sinn. Dabei werden in einer aktuellen Urinprobe die verursachenden Keime festgestellt und auf Ihre Empfindlichkeit oder eventuelle Resistenz gegenüber üblichen Antibiotika getestet. Viele Antworten über Symptome und ihre Ursachen können unter http://www.netdoktor.de/symptome/blut-im-urin/ nachgelesen werden.

Doch es gibt auch sanfte Methoden, eine Blasenentzündung erfolgreich zu behandeln. Vor allem in der Schwangerschaft möchten die werdenden Mütter auf Chemie verzichten. Häufig reicht das Durchspülen der Harnwege durch reichliches Trinken aus. Gut geeignet  sind Teesorten wie Birkenblätter oder Brennnessel. 3 bis 4 Tassen über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken. Dazwischen wird am besten Mineralwasser getrunken. Bauch und Rücken warmhalten. Auf harntreibende Tees aus Goldrute oder Ackerschachtelhalm sollte in der Schwangerschaft verzichtet werden, da sie unter Umständen recht heftige Reaktionen der Nieren hervorrufen. Ebenfalls ungeeignet sind Holunderblüten oder Petersilienwurzeln, da sie stark Wehen treibend sind.

Die Trinkmenge soll 2-3 Liter nicht überschreiten und gut über den gesamten Tag verteilt werden. Sonst kann der Mineralstoffhaushalt beträchtlich in seinem Gleichgewicht gestört werden. Denn über die Niere werden auch einige Mineralstoffe, wie zum Beispiel Kalium ausgeschieden.

Eine antibiotische Wirkung haben Zubereitungen aus Bärentraubenblättern, Preiselbeeren oder Cranberrys. Doch auch hierbei muss die Dosierung und die Einnahmedauer beachtet werden.

Eine Blasenentzündung kann ebenfalls gut homöopathisch behandelt werden. Gegen starken Harndrang und dem häufigen Lassen kleiner Mengen Urin, verbunden mit Blutbeimischungen und starken Schmerzen eignet sich Cantharis D6 sehr gut. Hier reicht schon eine einmalige Gabe aus, um die Beschwerden zu lindern.

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