Kaffee – Genuss- oder Suchtmittel?

6 Uhr in der Früh. Der Wecker reißt einen unsanft aus dem Schlaf. Müde tappt man ins Badezimmer und danach in die Küche. Fast automatisch drückt die Hand den Knopf des Kaffeevollautomaten. Und schon fließt das anregende Getränk in die Lieblingstasse. Wie das duftet! Jetzt wird man langsam wach…

Kaffee ist in aller Munde

Für die meisten Menschen gehört die Tasse Kaffee am Morgen ganz einfach dazu. Und dabei bleibt es meist nicht. Der Angestellte im Büro, der Arbeiter auf dem Bau oder die Verkäuferin in der Pause – sie alle genießen ihren Kaffee als kleines Highlight während der Arbeit. Nach dem Feierabend lockt der cremige Cappuccino nebst einem süßen Stückchen Kuchen und der Espresso nach dem Abendessen darf auch nicht fehlen. Ob bedingungsloser Kaffeeliebhaber oder begeisterter Anhänger einer ganz bestimmten Variante – wenn Sie mehr über Kaffee erfahren möchten, dann empfiehlt sich ein Besuch bei Kaffee Partner. Mit vielen neuen Informationen und Anregungen macht es dann noch mehr Freude, seinen Kaffee zu genießen.

Kaffee in Maßen schadet nicht

Ob mit Sahne oder schwarz, mit Zucker oder ungesüßt – Kaffee wirkt anregend und hilft, so manches Tief am Tag zu bekämpfen. Daneben schmeckt er natürlich einfach gut und die Tatsache, sich „ein Tässchen“ zu gönnen, hinterlässt ein positives Gefühl. Alles kein Problem, so sind sich Experten einig. Jedoch sollte die tägliche Menge an Kaffee nicht mehr als 4-5 Tassen betragen. Personen, welche unter hohem Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen leiden, empfiehlt es sich genau zu beobachten, ob der Genuss von Kaffee ihre Symptome verstärkt. Psychisch labile Menschen reagieren manchmal auf den Kaffee verstärkt mit Schwindelgefühl und Unwohlsein. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, auf eine entkoffeinierte Variante zurückzugreifen. Auch in der Schwangerschaft ist es wichtig, den Kaffeekonsum im Blick zu haben. Mehr als 3 Tassen sollten es in dieser Zeit nicht sein, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE).

Gesundheit nicht in Gefahr

Lange Zeit stand der schwarze Muntermacher im Verdacht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu begünstigen und den Körper zu übersäuern. In Maßen genossen trifft all dies jedoch nicht zu. Im Gegenteil. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kaffeetrinker deutlich weniger am Diabetes des Typ 2 leiden als solche, welche nicht regelmäßig das anregende Getränk konsumieren. Ebenso treten Herz-Kreislauferkrankungen nicht häufiger als bei Nichtkaffeetrinkern auf. Auch das Märchen, das Kaffee dem Körper Wasser entzieht, hat sich nicht gehalten. Inzwischen ist man sich einig, dass die Kaffeemenge sogar in die tägliche Trinkbilanz mit einbezogen werden kann.

Experiment Kaffeeverzicht

Doch zurück zur Frage: Ist Kaffee ein Genuss- oder ein Suchtmittel? Zugegeben: bei manch einem Mitmenschen hat man schon den Eindruck, dass er ohne seinen Muntermacher irgendwie unausgeglichen ist. Ob man selbst schon nach dem anregenden Getränk süchtig ist oder nicht, das kann ein jeder ganz einfach selbst herausfinden. Verzichten Sie doch mal einen Tag oder ein gesamtes Wochenende lang auf Ihren Kaffee und beobachten Sie sich dabei genau. Wie geht es Ihnen? Wie fühlen Sie sich? Fehlt Ihnen irgendetwas? Nach diesem kleinen Experiment weiß man meist genau, ob man schon nach dem Kaffee süchtig ist oder gut und gerne auch darauf verzichten kann. Dem Genuss bringt der kurzzeitige Verzicht auf jeden Fall etwas. Dinge, die einem täglich zur Verfügung stehen, werden schnell zur Selbstverständlichkeit. Wie gut schmeckt der Espresso oder der Latte Macchiato, wenn man vorher darauf verzichtet hat!

Fazit: Kaffee in Maßen genossen macht weder süchtig noch beeinträchtigt er die Gesundheit. 4-5 Tassen am Tag sind völlig in Ordnung – lediglich Personen mit bestimmten Krankheiten sollten eventuell auf entkoffeinierten Kaffee umsteigen.

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