Spannende Fakten zum Thema Trinkwasser

Trinkwasser ist wohl das wichtigste Lebensmittel, das wir haben und kann durch nichts anderes ersetzt werden. Bei uns fließt es wie selbstverständlich durch den Wasserhahn, aber in vielen Erdteilen müssen Menschen lange Wege gehen, um an frisches Trinkwasser zu gelangen.

Trinkwasser ist vor allen Dingen gesund, wer ausreichend trinkt, sorgt für einen besseren Transport von Sauerstoff und Nährstoffen über die Blutbahn zu den Zellen. Die Haut und der ganze Organismus profitieren davon. Wer ausreichend trinkt, fühlt sich vitaler und nutzt auch spezielles Wasser zum Reinigen des Gesichts.

Dass es nicht unerschöpflich ist, hat uns dieser Sommer gezeigt. Durch den mangelnden Regen waren Flüsse und Seen teilweise ausgetrocknet, der Grundwasserspiegel sank und in einigen Regionen wurde der Trinkwassernotstand ausgerufen.

Trinkwasser ist also auch ein kostbares Gut, damit es in gleichbleibender Qualität zur Verfügung steht, bedarf es einer umfangreichen Logistik. Die Qualität des Trinkwassers ist in der Trinkwasserverordnung geregelt. Deutsches Trinkwasser zählt weltweit zu den besten. Es wird regelmäßig kontrolliert, um seine Güte sicherzustellen. Das meiste Trinkwasser wird bei uns vom Grundwasser gewonnen. Wenn es durch den Boden sickert wird schon ein Großteil an Verunreinigungen gefiltert. Den Rest erledigen die Wasserwerke. Ein ökologischer Umgang mit dem Trinkwasser erscheint durchaus sinnvoll. Viele Menschen vertrauen der Qualität nicht und so werden immer mehr Haushaltsfilter benutzt. Das reicht vom einfachen Kartuschen Filter bis hin zu Filtern, die an der Wasserleitung installiert werden.

Die Brauchbarkeit des Trinkwassers ist vielfältig

Es dient nicht nur zum Trinken, sondern auch zum Kochen, Spülen, Waschen, Toilettenspülung, Körperhygiene und Putzen. Man rechnet, dass der pro Kopf Verbrauch am Tag bei circa 140 Liter liegt. Im Sommer ist der Verbrauch höher und einiges an Wasser wird auch zum Gießen und berieseln von Garten- und Anbauflächen benutzt. Trinkwasser wird auch für die Produktion von Nahrungsmittel, unter anderem Getränken und Industriegütern verwendet. Die Industrie verbraucht einen hohen Anteil an Trinkwasser, dazu zählt auch die chemische Industrie.

Trinkwasser ein Naturprodukt

Es ist ein Teil vom natürlichen Wasserkreislauf. Wenn es durch den Boden sickert, wird es nicht nur gereinigt, sondern nimmt auch wichtige Spurenelemente und Mineralstoffe auf. Je nach Bodenbeschaffenheit und Gesteinsstruktur unterscheidet sich das Wasser später von Geschmack und Charakter. Damit ist Trinkwasser von Region zu Region unterschiedlich und einzigartig.

In Wasserwerken wird das Trinkwasser aufbereitet und bereitgestellt. Das geschieht durch aufwendige Verfahren. Von hier aus wird das Wasser verteilt und in das Leitungsnetz gesteuert. Je nach Region verfügen die Wasserwerke auch über ein Labor, in dem das Trinkwasser kontrolliert wird. Wenn das Trinkwasser nicht aus dem Grundwasser gewonnen wird, kommt es von Quellen oder Oberflächenwasser wie Seen und Flüsse. In wasserarmen Küstenländern kann das Wasser auch durch Meerwasserentsalzungsanlagen gewonnen werden.

Trotzdem kann es auch zu Schadstoffbelastungen kommen. Durch die Toilettenspülung gelangen Medikamente ins Wasser, die von Menschen ausgeschieden wurden. Dazu zählen vermehrt Antibiotika, Blutdrucksenker und die Pille. Es sind noch keine Grenzwerte für solche Medikamente festgelegt. Aber auch andere Schadstoffe wie Arsen, Blei, Cadmium, Chlorid, Eisen, Kupfer, Nitrat, Phosphat, Uran und Zink können in unterschiedlicher Konzentration im Trinkwasser enthalten sein. Hier gibt es allerdings Grenzwerte.

Die Wasserwerke sind für die Qualität des Wassers nur bis zum Erreichen des Hauses verantwortlich. Dann sind es die jeweiligen Rohre, welche die Qualität mitbestimmen, etwa alte Bleirohre.

Nach der Trinkwasserverordnung muss das Trinkwasser folgende Kriterien erfüllen. Es muss farb- und geruchlos sein, geschmacklich neutral und eher kühl, es muss frei sein von Krankheitserregern, es darf nicht gesundheitsschädigend sein und die gelösten mineralischen Stoffe, müssen eine bestimmte Konzentration aufweisen.

Hat Wasser ein Gedächtnis?

Der japanische Alternativmediziner und Parawissenschaftler Dr. Masaru Emoto, schreibt Trinkwasser ganz besondere Eigenschaften zu. Er experimentierte mit Wasser indem er verschiede Flaschen mit unterschiedlichen Botschaften versah. Etwa Liebe oder Hass, dann fror er das Wasser ein und es zeigte eine unterschiedliche Kristallisationsstruktur. Er erkannte, dass sich das Wesen des Wassers in seinen Eiskristallen zeigte. Die Frage bleibt, was solches Wasser im menschlichen Organismus bewirkt. Laut Dr. Emoto besteht unser Körper ja auch zum Großteil aus Wasser und kommuniziert mit dem imprägnierten Wasser. Nach Dr. Emoto und seinen vielen Anhängern kann solches Wasser eine Vielzahl an Wirkungen haben. Es kann eine physische und psychische Heilwirkung haben und das Gemüt verändern. Das sind zwar keine Fakten, aber eine interessante Sicht über dieses Thema Trinkwasser.

Trinkwasser, ein kostbares Gut

Auch wenn wir in einem Land leben, in dem es genug Trinkwasser gibt, bleibt es ein kostbares Gut. Ein natürliches Lebensmittel, auf das wir nicht verzichten könnten. Es gibt wasserärmere Regionen und Regionen mit reich gefülltem Wasserreservoir. Trotzdem sollte man aus ökologischen Gründen sparsam mit Wasser umgehen. Sicherlich soll man genügend Trinken, aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten, um Wasser zu sparen, beispielsweise bei der Toilettenspülung oder eine reduzierte Luftfeuchtigkeit in der Sauna. Wasser kostet Geld, und es muss auch Abwasser bezahlt werden. Dies ist ein besonderer Anreiz sparsamer mit Wasser umzugehen.

Man kann sicher davon ausgehen, dass Trinkwasser das am besten kontrollierten Lebensmittel ist. Außerdem ist es viel umweltverträglicher als zum Beispiel Mineralwasser. Wir müssen wohl nur lernen dieses Naturprodukt mehr zu schätzen.

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