Alter raus – neuer rein: Welche Ausstattung braucht der neue Familienwagen wirklich?

Eltern fühlen sich oft als Chauffeure ihrer Kinder. Schule, Kita, Sport, Musikunterricht und vieles mehr stehen permanent auf der Tagesordnung. Wird die alte Familienkutsche zu klein oder hat ihre besten Jahre schlichtweg hinter sich, müssen Eltern über ein neues familienfreundliches Fahrzeug nachdenken. Doch auf welche sinnvollen Ausstattungsmerkmale sollte beim Autokauf geachtet werden und worauf kann man getrost verzichten? Wir geben einen kurzen Überblick.

Eltern bauen auf Sicherheit

Wenn Papa plötzlich mehr Augenmerk auf die Sicherheit als auf das Design legt, sind Kinder mit an Bord. Front- und Seitenairbags gehören für Familienwagen heute meist zur Grundausstattung, ebenso ABS und ESP. Anderes elektronisches Zubehör ist „nice to have“. Unverzichtbar jedoch sind ausreichend lange Gurte, um auch Babyschalen sicher zu befördern. Das Isofix-System für die feste Verankerung von Kindersitzen mit dem Fahrzeug bringt deutlich mehr Sicherheit für die Kleinen. Sind Eltern erst einmal davon überzeugt, dass ein neuer Familienwagen mehr Komfort und Sicherheit bietet, gilt für den alten: Stressfrei Auto verkaufen und den Erlös in ein höherwertiges neues Modell investieren.

Auf ausreichend Stauraum achten

Wenn Eltern eines mit Gewissheit behaupten können, dann dass Familien immer eine Menge zu transportieren haben. Neben dem Wochenendeinkauf sollen auch die Hockeyschläger nebst Ranzen und Geigenkasten bzw. ein Kinderwagen im Kofferraum Platz finden. Eine niedrige Ladekante erleichtert hierbei das Ein- und Ausladen. Außerdem brauchen die Insassen nach Möglichkeit ausreichend Bewegungsfreiheit sowie zusätzliche Staufächer, um das Chaos im Auto weitestgehend in Ordnung zu halten. Transportieren Eltern regelmäßig drei Kinder auf der Rückbank, sollten sie beim Kauf darauf achten, auch drei Kindersitze im neuen Familienwagen unterzubringen. Für die Fahrten in den Urlaub werden Anhängerkupplungen nachgerüstet und von Familien sehr geschätzt. Auf diese Weise lassen sich die Fahrräder oder ein Hänger mit Zelt usw. unproblematisch transportieren.

Eine ausreichende Motorisierung für mehr Komfort

Während Familien oft auf sinnvollen Komfort wie Schiebetüren für einfaches und platzsparendes Ein- und Aussteigen der Kinder achten, vernachlässigen sie gleichzeitig den Blick auf die Motorisierung. Familienautos sind oft groß und geräumig. Dementsprechend brauchen sie ausreichend kW, um selbst im Stadtverkehr komfortabel von A nach B zu kommen.

Weitere einfache, aber wirkungsvolle Tipps

Die Klimaanlage im neuen Familienauto ist selbstverständlich kein Muss, dennoch erhöht sie merklich den Komfort auf Autofahrten mit Kindern, vor allem auf dem Weg in den Sommerurlaub. Weiterhin vereinfachen leicht zu reinigende Oberflächen den Eltern das Leben, denn schnell sammeln sich Brotkrumen unter dem Kindersitz oder der Schlamm vom Spielplatz an den Rücklehnen der Sitze. Generell gilt außerdem: je höher die Sitzposition der Kinder, desto einfacher lassen sich diese anschnallen.

Fazit: Wer den alten Familienwagen ausrangiert und auf einen neuen setzt, braucht gar nicht so viel Schnickschnack wie gedacht. Vorheriges Abwägen von Kosten und Nutzen schont das Familienbudget sehr.

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