Am 8. Mai werden alle Mütter geehrt: Alles Gute zum Muttertag!

Mütter sind die wahren Helden des Alltags. Sie jonglieren zwischen Job und Familie hin und her und beweisen täglich aufs Neue ihr ausgesprochen gutes Organisationstalent. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai werden Frauen für ihre Leistungen geehrt, welche vielfach auch in unserer heutigen modernen Gesellschaft noch als selbstverständlich gelten.

Mütter für ihre Leistungen wertschätzen

Häufig vollbringen Mütter einen echten Spagat zwischen Familie und Job. Das eine Kind fährt sie zum Klavierunterricht, das andere Kind zum Fußballtraining. Zwischendurch engagiert sie sich im Elternbeirat des Kindergartens, erledigt den Haushalt und häufig auch noch zusätzliche Aufgaben in ihrem Beruf. Am Muttertag erfahren Frauen endlich eine Wertschätzung ihrer täglichen Aufgaben. Indem die Kinder und der Partner die Mutter an diesem Tag verwöhnen, würdigen sie die vielfach als selbstverständlich angesehenen Mühen der Frau. Kleine Geschenke, ein Frühstück am Bett, Bastelarbeiten und natürlich  Schokolade versüßen jeder Mutter diesen Ehrentag. Selbst erwachsene Kinder erfreuen ihre Mama mit Präsenten wie Blumen, Wellnessgutscheinen oder einfach einem ausgiebigen Besuch. Zwar bringt ein einzelner Tag pro Jahr einer Mutter keine wirkliche Entlastung, doch die Anerkennung und gezeigte Dankbarkeit für ihre Leistungen sind selbstverständlich eine schöne Angelegenheit.

Die Geschichte des Muttertags

Zurück geht der Muttertag auf eine US-Amerikanerin namens Anna Marie Jarvis. Sie feierte 1907 den ersten „Memorial Mothers Day“ in Erinnerung an ihre verstorbene Mutter. Die Methodistin schuf in den Folgejahren eine Initiative, die einen Gedenktag für alle Mütter forderte. Zwei Jahre später ehrten bereits in 45 US-Bundesstaaten Kinder ihrer Mütter. Am 8. Mai 1914 erließ der US-Kongress schlussendlich eine Resolution, die den zweiten Sonntag im Mai als offiziellen Muttertag und Nationalfeiertag anerkannte. In Deutschland indes zelebrierte man den Ehrentag der Mütter zum ersten Mal am 13. Mai 1923. Im Jahr 1933 war der Muttertag auch hierzulande ein offizieller Feiertag. Während des Nationalsozialismus wurde der Muttertag jedoch zu politischen Zwecken missbraucht. DDR-Bürger feierten ihn kaum, denn der Internationale Frauentag am 8. März stand im Vordergrund. Die BRD führte den Muttertag erst 1950 ein. Über einen gesetzlichen Feiertag dürfen sich Mütter heute nicht mehr freuen. Allerdings fällt der Muttertag immer auf einen Sonntag. Die Floristik-Fachgeschäfte dürfen an diesem Tag ausnahmsweise trotzdem öffnen.

Die Kommerzialisierung des Muttertags

Vielfach beklagt wird heutzutage die hochgradige Kommerzialisierung des Muttertags. Ähnlich des Weihnachtsfestes nimmt der Konsum bei den Muttertagsgeschenken stark zu. Blumen, Gutscheine, Präsente aus dem Wellness -Bereich überreichen Kinder ihren Müttern als Wertschätzung. Nicht jeder ist Anhänger dieses Brauches. Manche nehmen sich stattdessen diesem Tag ausgiebig Zeit für Ihre Mutter, bereiten ihr ein Frühstück, schenken Nascherei, gehen mit ihr spazieren, Besuchen ein Museum und übernehmen die Hausarbeit.

Fazit:  Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai sollten kleine wie auch erwachsene Kinder ihren Müttern „DANKE“ sagen. Mit netten Präsenten, Blumen und ein wenig mehr Verständnis für die besonderen Leistungen der eigenen Mutter würdigen sie ihren täglichen unermüdlichen Einsatz.

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