Ursula von der Leyen: Ständige Erreichbarkeit per Smartphone stresst den Körper

Ursula von der Leyen, Foto: Michael von Aichberger

Ganz nach dem Anfang eines neuen Gesetzes klingen die letzten Worte aus dem Arbeitsministerium, genauer gesagt von Bundesarbeitsminiterin Ursula von der Leyen. Diese sagte der „Bild“-Zeitung, dass die permanente Erreichbarkeit per E-Mail und Smartphone stressfördernd sei und man klare Regeln brauche, um solchen Stress seitens des Chefs einzudämmen.

Viele Vorgesetzte glauben, mit Smartphones und E-Mail einen Weg gefunden zu haben, um sich vor den Arbeitsschutzmaßnahmen zu drücken. Wie Ursula von der Leyen (CDU) (via n-tv) der „Bild“ mitteilte, könne das zur Überlastung der Angestellten führen und das müsse verhindert werden. Das Arbeitsschutzgesetz verlange bereits von jedem Chef, dass er Körper und Geist seiner Mitarbeiter aktiv schützt, an Werktagen und am Wochenende. Andernfalls drohen Strafen aus dem Strafenkatalog.

Handlungsbedarf sieht sie aber dennoch. Es müsse „glasklare Regeln“ geben, wann ein Mitarbeiter erreichbar sein muss und wann es dafür einen Ruheausgleich gebe. Ebenso, wann man sich um Mails kümmert und wann es in Ordnung sei, E-Mails einmal liegen zu lassen. Für die Gesundheit stellen „neue Kommunikationswege“ aber kein Risiko dar – man müsse nur lernen, damit vernünftig umzugehen.

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