Geldanlage fürs Kind

Sparen fürs Kind

Jetzt schon an später denken – das ist besonders wichtig, wenn Kinder zur Familie gehören. Eine frühe Geldanlage sorgt dafür, dass große und kleine Wünsche, die ein Kind im Laufe seines Lebens hat, leicht erfüllt werden können. Vom ersten Fahrrad bis zum Führerschein – mit dem Sparguthaben ist genug Geld da, wenn das Kind es braucht.

Verschiedene Möglichkeiten, Geld fürs Kind zu sparen

In Zeiten sinkender Zinsen lohnt es sich, genau hinzusehen – das gilt auch dann, wenn Geld fürs Kind angelegt werden soll. Das Sparbuch, das früher als Klassiker galt, ist heute durch Minizinsen aus der Mode geraten. Gute Alternativen bieten Festgeldkonten, aufgrund seiner Flexibilität ist auch das Sparen mit dem Tagesgeldkonto sinnvoll. Häufig bieten die Banken dort beste Konditionen, bei denen es sich lohnt, zuzugreifen. Besonders clever agieren Sparer, die das Geld vom Tageskonto regelmäßig umschichten, um von den höheren Zinssätzen bei langfristigen Sparkonten zu profitieren. Auch ein Sparplan kann sich lohnen. Dabei wird Geld über einen festen Zeitraum mit steigenden Zinsen eingezahlt, am Ende der Laufzeit winkt ein Bonus. Wer sich mehr Rendite wünscht und bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, kann in Fonds investieren. Trotz schwankender Kurse kann sich die Sparsumme beim Investmentsparen erfreulich vergrößern. Weniger geeignet sind Versicherungen wie die Ausbildungsversicherung. Hohen Kosten stehen – ähnlich wie bei der Lebensversicherung – niedrige Renditen gegenüber.

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3 Tipps fürs Sparen

Neben der Form der Geldanlage spielt auch die Planung eine wichtige Rolle. Mit folgenden drei Tipps sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind auf keinen Wunsch verzichten muss:

  • Fangen Sie frühzeitig an! Je früher Sie beginnen, regelmäßig einen festen Betrag anzusparen, umso mehr Geld steht später zur Verfügung. Beginnt der Sparplan direkt mit der Geburt, lassen sich schon mit kleinen monatlichen Einlagen stolze Summen erzielen, die Ihrem Kind dann zum Beispiel zur Volljährigkeit zur Verfügung stehen.
  • Bleiben Sie dran! Bei langfristigen Sparplänen können Sie auch Risiken eingehen und zum Beispiel in Fonds einzahlen. Auch wenn die Kurse zwischendurch fallen, brauchen Sie nicht in Panik geraten. Die Vergangenheit zeigt, dass Einbrüche in der Regel nur von kurzer Dauer sind und sich die Märkte schnell wieder erholen.
  • Auch wenn das Geld fürs Kind gedacht ist, empfiehlt es sich, den Sparvertrag unter dem eigenen Namen anzulegen. Das kann sich später negativ auf Leistungen wie das BAföG auswirken – denn es wird als Kapital auf die Beihilfe angerechnet. Bei größeren Summen kann außerdem Schenkungssteuer anfallen.

Die finanzielle Absicherung des Kindes spielt heute für viele Eltern eine wichtige Rolle. Lesen Sie auch unsere Diskussion im Elternforum zu diesem wichtigen Thema und diskutieren Sie mit!

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