Gut versichert durch die Schwangerschaft

Es sind die wohl aufregendsten neun Monate im Leben einer Frau. Von vielen lang herbeigesehnt und durch einen Test endgültig bestätigt, ist die Schwangerschaft eine wirklich besondere Zeit für die werdenden Eltern. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung haben Schwangere das Recht, an den Mutterschaftsvorsorgeuntersuchungen teilzunehmen und so einen Basisschutz hinsichtlich der ärztlichen Überwachungen zu erhalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch eine Zusatzversicherung weitere Leistungen in Anspruch zu nehmen.

Ultraschall – der Blick aufs Baby

Die gesetzliche Krankenversicherung bezahlt drei große Ultraschallscreenings in der Schwangerschaft, welche zwischen der 9. und 12. SSW, der 19. und 23. SSW und der 29. und 32. SSW stattfinden. Vielen Schwangeren genügt das nicht und sie wünschen sich mehr Ultraschalluntersuchungen, um sich auf der sicheren Seite zu fühlen. Durch eine private Zusatzversicherung kann dies abgedeckt und muss nicht privat finanziert werden. Auch der sehr beliebte 3D-Ultraschall ist bei vielen Anbietern mit eingeschlossen. Generell bietet eine Zusatzversicherung in der Schwangerschaft – ähnlich wie eine Zahnzusatzversicherung – mehr Leistungen, als eine gesetzliche Grundversorgung vorsieht.

Rund um die Geburt

Mit einer Zusatzversicherung können werdende Mütter sowohl die Hebamme, den Arzt und auch die Entbindungsklinik frei wählen. Selbst dann, wenn ein Transport mittels Krankenwagen in die Klinik erfolgt, kann die Schwangere auf ihre Wunschklinik bestehen – es sei denn, medizinische Gründe erfordern die Aufnahme in das nächstgelegene Krankenhaus. Immer mehr Frauen wünschen sich eine durch die Hebamme begleitete Hausgeburt, eine Entbindung im Geburtshaus oder die Geburt in der Klinik mit einer Beleghebamme. Die Kostenübernahme für diese Leistungen ist bei der privaten deutlich höher als bei der gesetzlichen Krankenkasse. Weiteres Plus einer PKV oder einer Zusatzversicherung: die Unterbringung nach der Entbindung im 1- oder 2-Bettzimmer. So kann sich die frischgebackene Mutter optimal von den Strapazen der Geburt erholen. Innerhalb der Krankenversicherung kann unter Umständen der Wechsel in einen anderen Tarif notwendig werden, um wirklich alle für die werdende Mutter wichtige Leistungen in Anspruch nehmen zu können. Unter krankenkasse-vergleich.de werden die mitunter erschwerten Zugangsvoraussetzungen erläutert.

Gut abgesichert nach der Entbindung

Gute Versicherungen sind wichtig – gerade dann, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Damit eine eventuell auftretende Berufsunfähigkeit von Vater oder Mutter nicht das finanzielle Aus für die Familie bedeutet, ist es ratsam, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Eine Privathaftpflichtversicherung gehört ebenso zu den Versicherungen, auf die nicht verzichtet werden sollte. Doch Achtung: Eltern sollten ganz genau hinschauen und nur eine Police wählen, welche explizit auch deliktunfähige Kinder mitversichert. Man will es nie hoffen, doch auch Eltern können von einem plötzlichen und viel zu frühen Tod betroffen sein. Dann ist es gut, wenn sie eine Risikolebensversicherung abgeschlossen haben. Zudem empfiehlt test.de über eine Invaliditätsversicherung für den Nachwuchs nachzudenken. Sie ist zwar nicht gerade preiswert, greift aber sowohl dann, wenn  eine Schwerbehinderung durch eine Krankheit oder durch einen Unfall verursacht wird.

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