Wie sich die Finanzwelt durch Internet und Technik verändert hat

Die Digitalisierung – ein bereits seit Jahren bzw. Jahrzehnten stattfindender und weiterhin fortschreitender Prozess, welcher mittlerweile im Grunde alle Bereiche unseres alltäglichen Lebens verändert bzw. beeinflusst hat. Und für diese bislang einzigartige Erfolgsgeschichte gibt es im Grunde zwei zentrale Gründe – Schnelligkeit und Komfort. Denn vor allem diese beiden Aspekte sind es, die dafür sorgen, dass sich Technik und Internet so großer Beliebtheit erfreuen.

So können wir per Smartphone innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde Nachrichten versenden, welche 24h Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr an den verschiedensten Orten auf der Erde ankommen können. Wir können Daten versenden, sei es per Mail oder auch per Upload in eine Cloud. Wir können Kalendereinträge erstellen, diese an Arbeitskollegen freigeben, sie verändern und auf diese Art und Weise unkompliziert und komfortabel Termine vereinbaren. Wir können uns per Karten-App navigieren lassen und haben so kaum noch Schwierigkeiten uns an uns bislang unbekannten Orten zurechtzufinden und Ziele schnellstmöglich zu erreichen. So wurde beispielsweise das Versenden von Briefen, die zuerst handschriftlich verfasst, anschließend kuvertiert, auf die Post bzw. zu einem Briefkasten transportiert werden müssen und letztendlich auch nur im Idealfall am nächsten Tage beim Empfänger ankommen, durch das Versenden von Mails innerhalb von Sekunden ersetzt. Doch die Liste der Dinge, die noch vor einigen Jahren bzw. Jahrzehnten auf analogem Weg gar nicht oder nur deutlich langsamer und unkomfortabler möglich waren, ist nahezu endlos.

Und selbstverständlich ist der stetige Aufschwung von Internet und Technik auch an der Finanzbranche alles andere als spurlos vorübergegangen.

Ansprüche an Banken haben sich verändert

Denn auch die Vorstellungen der Kunden, z.B. was einen guten Service anbelangt, haben sich im Laufe der Zeit durchaus gewandelt. Während ein flächendeckendes Netz an Filialen für manche mittlerweile nicht mehr zu den bedeutendsten Aspekten gehört, da der Support von vielen ohnehin bevorzugt von Zuhause aus per Internet oder Telefon in Anspruch genommen wird, ist z.B. eine durchdachte Smartphone-Applikation durchaus entscheidend. Eine solche bieten zum Beispiel online Banken, welche sich auch im Allgemeinen der nach Möglichkeit optimalen Nutzung der Möglichkeiten des Internets und der Technik, widmet. Die Kontoauszüge stehen den Kunden online zum Download bereit, wie das die Hypo sogar im Video zeigt, Kontodaten können bequem und einfach direkt aus der App heraus per Messenger an Freunde oder Bekannte versendet werden, und die Ausgaben und Einnahmen werden aufgeteilt nach verschiedenen Kategorien, jeweils in übersichtlichen Diagrammen präsentiert, während man ebenso über den Durchschnitt der vergangenen Monate informiert wird.

Doch auch der Bedarf an Beratungsgesprächen mit dem eigenen Bankberater hat sich drastisch reduziert. Statt also einen Termin in einer Filiale zu vereinbaren informieren sich viele stattdessen bevorzugt mithilfe verschiedener Quellen aus dem Internet. Hier bieten sich Möglichkeiten in detaillierten und ausführlichen Erklärungen Antworten auf die eigenen Fragen oder Informationen zu Stichwörtern wie “Hebelwirkung” und anderen Fachbegriffen an der Börse nachzulesen, ebenso wie es einfacher verständlichere und kürzere Ausführungen gibt.

Gewisse Nachteile im Vergleich zum herkömmlichen Beratungsgespräch gibt es dennoch. Schließlich kann man sich über die tatsächliche Qualifikation bzw. Ausbildung der Verfasser solcher online abrufbaren Texte nur in den seltensten Fällen tatsächlich auch sicher sein.

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