Anleitung: Den Computer kindersicher machen

Während der Computer noch vor einigen Jahren klar den Erwachsenen vorbehalten war, lernen Kinder heute immer früher den Umgang mit moderner Technik. Ob das sinnvoll ist, ist fraglich – während die einen argumentieren, dass der Einstieg so erleichtert wird und der Nachwuchs sowieso früher oder später in Kontakt mit digitalen Medien kommt, meinen andere, dass man durch den verfrühten Zugang zu PC oder Tablet die Kindheit verkürzt oder Kreativität und Phantasie einschränkt. Klar ist in beiden Fällen: Die Mediennutzung muss anfangs noch reguliert werden, schließlich lauern im Internet Inhalte, die für Kinder schlicht nicht bestimmt sind. Wer sich außerdem Sorgen macht, dass Sohn oder Tochter sich nicht an die vorgegebenen Computerzeiten halten, kann über die Systemeinstellungen von Windows und Mac einfache Schutzmaßnahmen ergreifen. Diese ermöglichen es, eine sichere Umgebung zu schaffen, ohne das Kind dafür überwachen zu müssen und zu stark in die Privatsphäre einzugreifen.

PC-Zeit einschränken

Um den Medienkonsum eines Nutzers einzuschränken, muss zuerst ein eigener Account erstellt werden – vielen Kindern macht es hier zum Beispiel Spaß, ein eigenes Nutzerbild zu wählen oder einen besonderen Bildschirmhintergrund einzustellen. Der Administrator kann jetzt auf Windows 10 in den Systemeinstellungen unter dem Punkt ‚Family Safety‘ für das neue Benutzerkonto ein bestimmtes tägliches Zeitlimit einstellen, welches sich das Kind frei einteilen kann. Wer möchte, kann die Nutzung zusätzlich je nach Wochentag zeitlich begrenzen und den Account so etwa unter der Woche von 13:00 bis 18:00 aktivieren, am Wochenende von 10:00 bis 20:00 – in dieser Zeit könnte der Nutzer nun frei entscheiden, wann die ‚Freiminuten‘ verbraucht werden. Mac-Nutzer haben es genauso einfach: In den Systemeinstellungen finden sie unter dem Punkt ‚Kindersicherung‘ umfangreiche Optionen, um die Nutzung je nach Tageszeit und Wochentag anzupassen.

Inhalte filtern

Wichtiger noch als die zeitliche Einschränkung ist der Schutz vor Gefahren im Umgang mit dem Internet: Wer nicht möchte, dass sein Kind zum Beispiel im Verlauf All Slot Casino anwählt und aus Versehen Geld ausgibt oder auf anderen Websites gar mit traumatisierenden Bildern und Videos konfrontiert wird, tut gut daran, bestimmte Einschränkungen zu aktivieren. So kann unter anderem anfangs festgelegt werden, dass nur bestimmte, zertifiziert kindersichere Websites geöffnet werden können – etwas ältere Kinder, die mit der Internetnutzung bereits vertraut sind, können später dann auf alle Websites zugreifen, die nicht auf einer sogenannten ‚schwarzen Liste‘ aufgeführt sind. Einen zusätzlichen Schutz bietet das Blocken gefährdender Adressen direkt im Router, was diese für alle Geräte im Netzwerk deaktiviert; die Anleitung dafür entnehmen Sie der Gebrauchsanweisung des Geräts.

Mit Hilfe dieser einfachen Schritte können Kinder sicher an das Thema digitale Medien herangeführt werden, ohne sie dabei zu überfordern oder gefährlichen Inhalten auszusetzen. Die ständige Kontrolle des eigenen Nachwuchses ist somit überflüssig, was die Privatsphäre schützt und eine vertrauensvolle Medienumgebung schafft, in der sich die Mädchen und Jungen selbstständig bewegen können. Da auch die besten Inhaltsfilter jedoch nicht in 100 Prozent der Fälle greifen, ist es wichtig, immer ein offenes Ohr zu zeigen und dem Kind mit Erklärungen zur Seite zu stehen, wenn es etwa auf ein traumatisierendes Bild oder Video gestoßen ist.

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