Anleitung: So reist ihr unkompliziert nach Indien ein

Stetig steigende Besucherzahlen bestätigen: Der indische Subkontinent begeistert und das nicht nur mit Flora und Fauna, sondern auch mit einer unglaublich diversen Esskultur. Das Land bietet dabei etwas für so gut wie jeden neugierigen Besucher: Vom Himalaya im Norden mit seinen Ehrfurcht erregenden, von Schnee bedeckten Gipfeln kommt man in die brütende Hitze der staubtrockenen Tharr-Wüste von Rajasthan. Ein lohnenswerter Besuch gerade für Foto-Freunde ist außerdem die Stadt Kerala – diese kommt mit einer verblüffenden Auswahl an Gewürzen und Salzen auf typisch indischen Märkten daher.

Wer braucht ein Indienvisum?

Die Zielgruppe für das indische Touristenvisum wird vom Gesetzgeber genau definiert – zur Einreise berechtigt sind damit wirklich nur die Personen, die gar keine anderen als touristische Zwecke in Indien verfolgen. In diesem Fall ist der Aufenthalt für höchstens sechs Monate am Stück gestattet. Zu typisch touristischen Zwecken, die vom Visum gedeckt werden, gehören etwa Pauschalurlaube, Einkaufstouren, Rucksackreisen oder Besuche bei der Familie bzw. Freunden.

Der Unterschied: ETA oder Touristenvisum?

Mittlerweile ist es glücklicherweise möglich, den Visumantrag für eine Indienreise nicht mehr nur persönlich in der Botschaft abzugeben, sondern die ganze Prozedur bequem online von zuhause aus zu erledigen. Eine Indienreise, egal wo es hin geht, ist also deutlich einfacher. Das hier besprochene sogenannte E-Visum beziehungsweise die Electronic Travel Authorization, kurz ETA, ermöglicht dem Besitzer die beliebig häufige Ein- und Ausreise innerhalb eines Zeitraums von 90 Tagen ab Ankunft.

Sollten Sie vorhaben, länger auf dem indischen Subkontinent zu verweilen, empfiehlt sich ein Touristenvisum mit einer maximalen Dauer von einem Jahr, wenn Indien nach 90 Tagen einmalig für mindestens 24 Stunden verlassen wird. Auf dieser Website können Sie schnell und einfach ein e-Visum für Indien erhalten.

Voraussetzungen für die E-Visa Indien

Wer nach Indien einreisen und sich für ein Visum bewerben möchte, muss dafür zunächst bestimmte Voraussetzungen erfüllen, die von den Behörden des Reiselandes festgelegt werden – dies trifft auch auf die elektronischen Varianten für Touristen, Geschäftsreisende oder medizinisch Behandlungsbedürftige zu. Hier können Sie alles über die Gültigkeit des Indien-Visums nachlesen.

Zuallererst gilt: Wer mit einem Seefahrzeug einreisen möchte, darf dies nur an bestimmten Häfen tun, die auf der Website des Auswärtigen Amtes aufgeführt sind. Gleiches gilt für die Einreise per Flugzeug, die nur an insgesamt 24 Flughäfen erlaubt ist.

Auch für die Ausreise gelten bestimmte Regeln: Das Verlassen des Landes muss über einen Grenzübergang mit Immigration Check Post geschehen. Doch keine Panik – diese gibt es beispielsweise an jedem größeren Flughafen, der auch die Einreise ermöglicht. Auch die beliebtesten Routen nach Nepal sind hier freigegeben, um etwa die Reise zum Mount Everest nicht unnötig zu erschweren. Wichtig zu wissen ist außerdem, dass Sie die Möglichkeit haben, die Orte, die bei der Beantragung als An- und Abreisestandort auf dem E-Visum angegeben wurden, nachträglich noch zu ändern. Dazu setzen Sie sich einfach mit der zuständigen Stelle in Verbindung; wenn An- und Abreisedatum innerhalb der eingetragenen drei Monate liegen, stoßen Sie hier in der Regel nicht auf Probleme.

Zu guter Letzt sollten sich Indienreisende darüber im Klaren sein, dass die beiden Bundesstaaten Arunachal Pradesh und Sikkim im Nordosten nicht Teil des regulären Visums sind; hier muss eine gesonderte Erlaubnis angefordert werden.

Diese Dokumente müssen Sie bei Ihrer Ankunft vorzeigen

Ähnlich wie auch in den USA muss bei der Landung in Indien beim Grenzbeamten eine Vielzahl von Dokumenten vorgelegt werden. Dazu gehört neben dem farbig ausgedruckten Visum selbstverständlich ein Reisepass; dieser muss über das Abreisedatum hinaus noch mindestens weitere sechs Monate gültig sein. Auch ein gültiges Flugticket für die Rück- beziehungsweise Weiterreise sind erforderlich.

Visa für Geschäftsreisen in Indien

Wer geschäftlich in Indien unterwegs ist – sei es als Selbstständiger, Freiberufler oder im Auftrag eines Unternehmens, benötigt ein sogenanntes Business-Visum. Davon abgedeckt sind neben Besuchen zur Gründung oder dem Handeln von Firmen auch Meetings mit Klienten, potenziellen Geschäftspartnern oder Messebesuche. Wer nach Indien reist, um Industriebedarf zu vertreiben, benötigt ebenfalls das Geschäftsvisum. Wir empfehlen, mit der zuständigen Botschaft in Kontakt zu treten, wenn unklar ist, ob Sie sich für das Business-Visum qualifizieren oder nicht.

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