Kindersicherung mit VPN – wie schütze ich mein Kind im Netz?

Datenschutz ist wichtig – und das gilt besonders im Internet und bei Kindern. Ein VPN kann sowohl Ihre Daten als auch Ihre Kinder im Netz schützen und anonymisieren. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen hier!

Warum ein VPN notwendig ist

Im Umgang mit dem Internet gilt es vorsichtig zu sein – nicht nur lauern überall Abzock- Fallen, sondern auch auf Ihre Daten haben es Hacker abgesehen. Aus diesem Grund sollte man, vor allem in öffentlichen WLAN Netzen, Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um Hackern gar nicht erst eine Chance zu geben. Mit einem virtuellen privaten Netzwerk (VPN) kann man anonym und sicher mit einer neuen IP Adresse, die der VPN vergibt, im Internet surfen und profitiert zusätzlich von weiteren Vorteilen.

Ein bewusster und korrekter Umgang mit dem Internet ist umso wichtiger, wenn Kinder beteiligt sind. Viele Webseiten, Werbungen oder Inhalte sind für Kinderaugen nicht bestimmt und sollten daher gesperrt sein. Neben den praktischen Vorteilen, die ein VPN mit sich bringt, spielt er auch beim Schutz Ihres Kindes im Internet eine wesentliche Rolle, die nicht unterschätzt werden sollte.

Die 4 wichtigsten Vorteile eines VPN

Neben dem wichtigsten Punkt des Datenschutzes hat die Nutzung eines VPN noch weitere erkennbare Vorzüge:

Datenschutz

Der VPN sendet persönliche Daten verschlüsselt, sodass niemand sie mit mitlesen oder gar speichern kann. Außerdem wird dem entsprechenden Gerät eine neue IP Adresse vergeben, die zeitgleich von anderen Usern mitbenutzt wird. Somit lässt sich der individuelle Nutzer nicht zurückverfolgen und bleibt im Netz anonym.

Geoblocking

In der Regel kann man sich die neu zugeteilte IP Adresse aus einem Katalog von Ländern des VPN Anbieters selbst aussuchen und somit selbst entscheiden, unter welcher IP Adresse man im Internet unterwegs ist. Dadurch erhält man die Möglichkeit, das sogenannte Geoblocking zu umgehen. Geoblocking meint die regionale Sperrung von Webseiten aus bestimmten Ländern, z.B. Amerika. Mit einem VPN kann man ganz leicht Serien aus den USA streamen oder auch Sportereignisse live verfolgen.

Online Shopping

Besucht man eine Webseite, weiß der Betreiber durch die IP Adresse immer sofort, wo man sich gerade aufhält. Beim Online Shopping macht man sich das zunutze und passt seine Preise dem jeweiligen Land an. Mit einem VPN vermeiden Sie diese Praktiken und können zu günstigeren Preisen einkaufen.

Drosselungen

Internetprovider sehen, was ihre Kunden im Internet tun und welche Webseiten sie besuchen. Um Überlastungen zu vermeiden drosseln sie daher Verbindungen von bestimmten Aktivitäten, welches wiederum zu Ärger bei den Nutzern führt. Ein VPN verhindert, dass Ihr Provider sieht. auf welcher Webseite Sie sich gerade befinden und Sie können Drosselungen verhindern.

Kinder durch VPN online schützen

Eltern von Kindern, die regelmäßig online tätig sind, sollten ganz besonders auf den Schutz und die Anonymität ihrer Kinder im Internet achten. Viele Webseiten oder Werbungen, mit denen Kinder im Internet in Kontakt kommen, zeigen pornografische oder gewaltverherrlichende Inhalte und sind damit zu umgehen.

Aber nicht nur von solchen Webseiten geht eine Gefahr aus: wie bereits genannt sind die Daten und auch der Standort Ihres Kindes angreifbar. Durch die Installation eines geeigneten VPNs und dessen Einstellungen kann die Gefahr, mit unpassenden Webseiten in Kontakt zu kommen, für Ihr Kind minimiert werden. Da gibt es verschiedene Funktionen.

VPN mit mehreren Verbindungen

In der Familie eignet sich besonders ein VPN Anbieter, bei dem man mit nur einem Account gleich mehrere Geräte schützen kann. Somit stellen Sie sicher, dass auch wirklich alle Ihre Geräte und die Ihres Kindes geschützt sind und Daten geheim bleiben.

Werbung blockieren

Bei jedem VPN sollte ein Ad-Blocker vorhanden sein, der Werbung aller Art gar nicht erst aufkommen lässt. Damit lassen sich Aufforderungen zum Kauf von Produkten, wie auch pornografische Inhalte vermeiden.

Schädliche Inhalte

Um Viren und beispielsweise Hacker keine Chance zu geben, besitzen VPN einen Schutz, der Webseiten mit schädlichen Inhalten blockiert. Dafür überprüft der VPN die Webadresse der Seite und gleicht sie mit einer Datenbank ab. So bleibt das Gerät Ihres Kindes und dessen Daten geschützt.

Tracking Blocker

Betreiber von Internetseiten wissen durch die IP Adresse immer in welchem Land/ in welcher Region man sich gerade befindet. Mit diesen Informationen passen Sie dann Werbung den Gewohnheiten des Nutzers an und gewinnen Daten. Mit einem Tracking Blocker des VPN lassen sich solche Methoden umgehen. Der Standort des Gerätes und Ihres Kindes ist anonym und kann nicht missbraucht werden.

Speicherung der Logfiles

Die gespeicherten Informationen von Besuchern einer Webseite nennt man Logfiles, daraus ergeben sich wiederum Daten über einzelne User, die weiter verarbeitet werden. Um das zu verhindern, kann man einen VPN mit einer No – Logs Regelung nutzen – somit werden keinerlei Daten gespeichert und können nicht weitergegeben werden.

VPN als Kindersicherung – das gilt es zu beachten

Viele Vorteile lassen sich durch die Installation eines VPN erzielen, mit denen Ihre Privatsphäre und die Ihrer Familie im Internet stets geschützt ist. Ganz klar im Vordergrund steht hier der Schutz persönlicher Daten, aber auch das Geoblocking und Drosselungen lassen sich umgehen, hier gibt es auch gratis VPN Beispiele.

Kinder im Internet sind besonders anfällig für bestimmte Webseiten oder auch Werbung, die nicht altersgerecht sind. Ein VPN kann helfen, Ihr Kind im Netz besser zu schützen. Bei der Einrichtung des VPN’s sollten Sie daher darauf achten, dass alle erforderlichen Funktionen des VPN aktiviert sind – dazu zählt der Ad- und Tracking Blocker und auch das Löschen von Logfiles.

Webseiten werden automatisch durch den VPN auf schädliche Inhalte wie Viren getestet und gar nicht erst geöffnet, sollte es sich um Schadsoftware handeln. Damit ist vielen negativen Einflüssen auf Ihr Kind Einhalt geboten. Um jedoch ganz sicher zu gehen, Seiten zu blocken oder auch eine Sperrstunde einzurichten, reicht ein VPN nicht aus und müsste mit einer zusätzlichen Kindersicherungssoftware ergänzt werden.

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