Last-Minute in den Familienurlaub – das sollten Sie beachten

 Schule, Beruf, Hobbys und Freunde nehmen jede Menge Zeit in Anspruch. Und ehe man sich versieht, steht auch schon die Feriensaison vor der Tür! Doch kein Grund zur Panik: Heute muss man keine Jahre im Voraus planen, um einen schönen Familienurlaub zu verleben. Wir geben Tipps und erklären, was es in puncto Last-Minute Urlaub zu beachten gilt.

So klappt der Last-Minute Urlaub

Auf die letzte Minute noch in den Flieger? Diese Variante ist wohl eher etwas für den Kinofilm. Tatsächlich funktioniert „Last Minute“ heute einige Tage oder sogar Wochen im Voraus. So muss niemand mit gepackten Koffer zum Flughafen, ohne vorher zu wissen, wohin die Reise geht. Allerdings sind Flughäfen tatsächlich eine gute Anlaufstelle für die Urlaubsbuchung: Die Reisebüros vor Ort haben oft den direktesten Zugang zu frei gewordenen Plätzen und können so manchmal erstaunlich günstige Familienurlaubsangebote reservieren.

Vergleichen sollte man jedoch auch hier – denn nicht immer ist ein „Schnäppchen“ auch seinen Namen wert. Am schnellsten hilft hier der Blick ins Internet. Spezielle Last-Minute Börsen geben einen guten Eindruck davon, wie viel ein Familienurlaub auf die letzte Minute noch kosten darf. Mit ein paar Anhaltspunkten im Kopf lohnt sich der Weg zum Flughafen oder ins Reisebüro dann gleich doppelt – denn wer weiß, wie viel er ausgeben möchte, der findet mit Profi-Unterstützung vielleicht sogar noch günstigere Angebote.

Doch ganz egal, ob bei der Internetbuchung oder am Ticketschalter: Buchen Sie trotz Zeitdruck niemals leichtfertig, sondern prüfen Sie jedes Angebot genau. Was bedeutet zum Beispiel „Last Minute Light“? Ist der Transfer vorm Flughafen bereits inklusive, oder ist ein Mietwagen (mit zusätzlichen Kosten) sinnvoll? Wie sieht´s mit der Verkehrsanbindung aus? Und hat das Hotel nennenswerte Programme für Kinder? Bei Individualreisen oder Ferienhausurlaub sollten sich Familien genau überlegen, wie viel Geld jeweils für Anreise und Ausflüge vor Ort zur Verfügung stehen, wie hoch die Lebensmittelpreise vor Ort etwa sind und ob es hier genügend altersgerechte Aktivitäten für die Kinder gibt.

Ferienfreizeit und Co.: Urlaub ohne Eltern

Es gibt viele Gründe, warum ein Urlaub mit der ganzen Familie nicht klappt. Zum einen können sich längst nicht alle Eltern auch dann frei nehmen, wenn ihr Kind gerade Schulferien hat. Zum anderen kostet ein richtiger Familienurlaub eine ordentliche Stange Geld – auch hier hapert es bei vielen. Und schließlich gibt es natürlich noch viele gute Gründe, wieso Kinder irgendwann auch einmal ohne die Eltern verreisen: Mit vielen gleichaltrigen Kids zu zelten und gemeinsam Abenteuer zu erleben macht schließlich nicht nur Spaß, es fördert auch die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein. Am besten natürlich, wenn gleich ein paar Freunde oder auch ein Geschwisterkind mit an Bord sind – dann fällt das Einleben in die Gruppe meist sehr viel leichter.

Ein netter Nebeneffekt: Ferienfreizeiten kosten nicht die Welt, viele Veranstalter bieten Eltern mit geringem Einkommen sogar zusätzliche Vergünstigungen. Unser Tipp: Einfach bei den örtlichen Sozialverbänden und Kirchengemeinden nachhorchen, ob noch ein Platz für die kommende Ferienfreizeit frei ist! Eine gute Alternative gerade für Familien mit kleineren Kindern: Vielerorts werden heute Sommerferiencamps angeboten, die nur tagsüber stattfinden. Ähnlich einer KITA können Kinder hier morgens hingebracht und nachmittags oder abends wieder abgeholt werden. Auf dem Programm stehen dabei verschiedenste Freizeitaktivitäten vor Ort, aber auch Ausflüge zum Beispiel in den Zoo oder auf den Bauernhof. Eine tolle Sache zum Freundschaften knüpfen und die perfekte Alternative für Familien, die keine Zeit oder nicht das nötige Geld für einen gemeinsamen Urlaub haben!

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