Lernspielzeuge machen Spaß

Spielen öffnet Kindern das Tor zur Welt. Es ist für eine gesunde Entwicklung unerlässlich. Indem die Kinder ganz natürlich aktiv spielen, formen sie wesentliche Grundkenntnisse für ihr späteres Leben. Lernspielzeuge fördern indes bestimmte Bereiche, wie beispielsweise die Motorik oder die Sprache.

Lernspielzeuge als sinnvolle Ergänzung

Hierzulande verfügen Kinder über eine Fülle verschiedenster Spielzeuge. Nur einige davon werden dem Anspruch gerecht, als Lernspielzeug bezeichnet zu werden. Fördern Eltern ihr Kind gezielt, ergänzen sie das konventionelle Spielzeugsortiment durch bestimmt Spiele. Diese unterstützen etwa  Bereiche wie das räumliche Denken, die Motorik und Sprachentwicklung, aber auch mathematisches Verständnis sowie allgemeine kognitive Fähigkeiten. Lernspielzeuge erweitern also den Horizont der Heranwachsenden. Durch eigene Erfahrungen sowie Versuch und Irrtum erlangen sie wertvolle Kenntnisse. Diese setzen sie ganz natürlich in allen Lebensbereichen wieder ein. Spielsachen mit speziellem Lerneffekt sind bereits für das Baby- und Kleinkindalter im Angebot, aber auch für Grundschüler und Jugendliche.

Kinder nicht überfordern

Ganz natürlich streben viele Eltern die optimale Förderung ihrer Sprösslinge an. Setzen sie ihren Kindern jedoch zu ambitionierte Ziele, droht im ungünstigsten Fall eine Demotivation des Sohnes oder der Tochter. Umso mehr gewinnt die sorgfältige Auswahl der Lernspielzeuge an Bedeutung. Diese existieren in einer unglaublich großen Vielfalt für nahezu alle Altersgruppen. Wer also sein Kind hilfreich beim spielerischen Lernen unterstützen möchte, greift auf ein Spielzeug zurück, welches dem Entwicklungsstand des Kindes angemessen erscheint. Berücksichtigung finden dabei nach Möglichkeit immer auch die Interessen des Kindes bzw. die Fähigkeiten, welche besonderer Förderung bedürfen. Solang das Kind motiviert und mit Spaß am Spiel dem Lernen begegnet, erzielt es die besten Resultate.

Den spielerischen Drang unterstützen

Eltern beurteilen die Wahl des Lernspielzeuges vielfach aus einem anderen Blickwinkel als ihr Kind. Dieses möchte seiner natürlichen Neugier sowie seinem Entdeckerdrang nachgehen, sich frei entfalten und einfach nur ausprobieren. Obwohl sich bereits die Kleinsten aus eigenem Antrieb mit dem spielerischen Lernen auseinandersetzen, bedürfen sie dennoch Anleitung. Die Rolle der Eltern besteht darin, anfangs gemeinsam mit dem Sprössling Lösungsansätze zu suchen und ihm dabei dennoch ausreichend Freiraum für aktives Spiel zu gewähren. Gutes Lernspielzeug ermöglicht den Kindern, durch eigene Erfahrungen zu lernen. Keinesfalls dient es der reinen Wissensvermittlung. Im Vordergrund steht außerdem die Qualität der Spiele und weniger die Quantität. Stellen Eltern ihrem Kind zu viele Spiele mit pädagogischem Konzept zur Verfügung, fühlen diese sich schnell von der großen Auswahl überfordert und demotiviert. Gute Lernspiele animieren indes die Heranwachsenden von allein und wecken ihre Neugier, ohne dass Eltern sie zum Spielen drängen müssen. Durch wiederholtes Anwenden vorhandener Spiele vertieft sich das erworbene Wissen. Nach und nach entwickeln die Babys, Kinder und Jugendlichen eigene Strategien, wenden Wissen an und suchen immer selbstständiger nach Lösungen.

Fazit: Lernspiele stellen eine sinnvolle Ergänzung zu herkömmlichen Spielsachen dar. Werden sie sorgfältig und altersentsprechend ausgewählt, sind sie eine echte Bereicherung für Kinder. Sie trainieren damit gezielt bestimmte Entwicklungsbereiche, wie etwa die Feinmotorik oder das logische Denken.

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