Warum Kinder bereits früh den Umgang mit einem Instrument lernen sollten

Äußert dein Kind von sich aus den Wunsch ein Instrument zu lernen, dann gehörst du zu den wenigen Glücklichen – denn meistens kommt der Wunsch eher von den Eltern und sie versuchen, dem eigenen Sprössling Instrumente wie Klavier oder Gitarre „aufzuzwingen“. Doch auch wenn ihr eher zu der zweiten Gattung gehört, dann gibt es Mittel und Möglichkeiten, euren Nachwuchs von den tollen Instrumenten, wie beispielsweise Klavier zu überzeugen, ohne das Gefühl zu haben, die Kleinen zwingen zu müssen. Denn eines ist klar: Die wenigsten Kinder, die zu irgendetwas gezwungen werden, machen dies gerne und bleiben am Ball.

Warum früh anfangen?

Viele Kinder äußern bereits in ganz frühen Jahren den Wunsch ein Instrument zu spielen. Bereits mit drei Jahren können Kinder mit dem Klavierspielen beginnen. Natürlich unterscheidet sich der Unterricht dann noch vom Unterricht älterer Kinder und kann eher der musikalischen Früherziehung zugeordnet werden. Diese Früherziehung zielt darauf ab, dass sich ein musikalisches Gehör entwickelt und dass das musikalische Feingefühl geschult wird. In diesem Alter haben die Kinder Spaß Neues kennenzulernen und sehen noch keine Arbeit oder keinen Zwang dahinter. Besonders der folgende Klavierunterricht, der aktuell wegen der Corona Pandemie von renommierten Musikschulen auch als Video-Unterricht angeboten wird, hilft Kindern neue Kontakte zu knüpfen, kreativer und feinfühliger zu werden und wenn man bei der Sache bleibt, dann lernt man, dass es sich lohnt zu üben und am Ball zu bleiben.

Vorteile die junge Klavierspieler und Spielerinnen gegenüber anderen haben

  • Wer bereits lernt Noten zu lesen, bevor er die Schule besucht, der lernt häufig besonders schnell Lesen und Schreiben. Natürlich kann man das nicht pauschalisieren, da jedes Kind sein eigenes Tempo hat.
  • Die Musikalische Früherziehung findet meist im Gruppenunterricht statt und so lernen die Kinder früh Kontakte zu knüpfen und auch das spätere Musizieren in einer Gruppe oder einem Ensemble hilft Kontakte zu knüpfen und erste Freundschaften zu pflegen.
  • Das Gehör und auch die Motorik von Kindern die früh mit dem Klavierspiel angefangen haben, sind weiterentwickelt als die der gleichaltrigen Kinder, die kein Instrument lernen. Dies kann dazu führen, dass die Kinder in der Schule bessere Leistungen abrufen können.
  • Das Klavierspielen kann Stress reduzieren und Selbstvertrauen aufbauen.

Woran erkennt man, ob der Unterricht altersentsprechend ist?

Natürlich sieht die musikalische Früherziehung für 3-Jährige anders aus, als der Klavierunterricht für Schulkinder oder Erwachsene. Spaß machen soll er Klein und Groß und es gibt ein paar Aspekte, die ein guter Unterricht mitbringen sollte:

Unterricht für 3-4-Jährige

Bevor die Kinder das dritte Lebensjahr vollendet haben, sollte man sie noch nicht für eine musikalische Früherziehung anmelden, denn dann sind die motorischen und intellektuellen Fähigkeiten noch nicht weit genug entwickelt.

Unterricht für 4-5-Jährige

Jetzt ist das Kind bereit, erste Partituren zu lesen und der Klavierlehrer kann beginnen, dem Kind die Grundlagen beizubringen. Doch auch hier gilt, jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Rhythmus und bei manchen dauert es etwas länger, bis sie beide Hände unabhängig voneinander bewegen können – und diese Fähigkeit benötigt man, um Klavier zu spielen.

Fazit

Äußert ein Kind den Wusch ein Instrument zu spielen, dann solltet ihr euch auf die Suche nach einer passenden Musikschule oder einem passenden Lehrer machen, denn wer früh anfängt ein Instrument zu lernen, der profitiert in vielerlei Hinsicht.

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