Lebensmittel länger frisch erhalten

Stilleben, Gemüse

Wem ist das noch nicht passiert, es wurden Lebensmittel eingekauft und einige Zeit später stellt man fest – leider ist alles schon verdorben, schimmelig oder welk! Auch wer Lebensmittel einfriert, um sie länger haltbar zu machen, kann unter Umständen auch hier Pleiten erleben. Entweder, weil Gefrierbrand oder Aromaverlust entsteht, weil die Gefrierbeutel undicht sind oder der Deckel von den Gefrierdosen sich gelöst haben.

So oder so ist es eine ärgerliche Sache. Schließlich hat man dafür bezahlt und muss jetzt erneut Geld für neue Lebensmittel ausgeben und es ist einfach schade, wenn man Nahrung ungenutzt schon wieder wegschmeißen muss. Mit ein paar Tricks und Tipps kann man aber sehr gut dafür sorgen, dass man beim Aufbewahren von Lebensmitteln länger etwas davon hat. Denn es ist entscheidend bei der Haltbarkeit, dass die richtige Verpackung genutzt wird.

Hier einige nützliche Tipps, wie man Lebensmittel am Besten einfriert und wie sie länger im Kühlschrank frisch bleiben:

Richtig einfrieren

Wer Lebensmittel über einen längeren Zeitraum – vielleicht auch als Vorrat – einfrieren möchte, der sollte diese auch dafür richtig verpacken, umso wenig wie möglich Aroma- und Qualitätsverluste zu bekommen. Eine sehr gute Möglichkeit dafür ist das Vakuumieren der Lebensmittel. Gut und ausführlich kann man sich über diese Methode bei Vakuumiergeräte-Test weiter informieren. Mit besonders hochwertigen Vakuumiergeräten kann man sogar die Sous-Vide-Gar-Methode anwenden. Dabei werden die Lebensmittel in einem Vakuumbeutel im eigenen Saft besonders schonend gegart.

Das richtige Aufbewahren im Kühlschrank:

Obst und Gemüse

Frisches Obst und Gemüse kann man getrennt verpackt in Frischhaltebeuteln im Kühlschrank sehr gut aufbewahren. Dabei sollte man beispielsweise mit einer Gabel einige Löcher in die Beutel stechen, um eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu verhindern. Findet die Kühlung aber unter fünf Grad statt, sind luftdichter Tüten besser. Kälteempfindliches Obst, Salat oder Gemüse wie zum Beispiel Tomaten, Ananas oder Bananen sollten jedoch luftig außerhalb des Kühlschranks lagern.

Wurst

Zum richtigen Lagern von Wurst im Kühlschrank eignen sich Glas- oder Plastikbehälter mit einem Deckel oder einer Folie. Um so besser die Dose befüllt ist, umso weniger trocknet die Ware dabei aus. Dabei sollten geräucherte und gekochte Sorten nicht zusammen aufbewahrt werden. Sie können zu schnell so verderben.

Käse

Käse sollte am Besten in Wachspapier eingewickelt werden, um ihn dann in einem verschlossenen Behälter aufzubewahren. Extra Wachspapier bekommt man schon häufig an der Käsetheke auf Wunsch mit dazu. Käse, der reifen soll, tut das am Besten unter der Käseglocke. Schimmelkäse sollte immer separat gelagert werden.

Rohes Fleisch

Wenn Fleisch länger in der Verpackung aufbewahrt wird, kann es schneller zur Verbreitung von schädlichen Mikroorganismen kommen, die gesundheitsgefährdend sein können. Besser ist es da, wenn das Fleisch aus der Verpackung genommen wird und auf einem Teller nur locker abgedeckt im Kühlschrank steht.

Rohes Geflügel

Huhn, Ente, Pute oder Gans am Besten auf ein Abtropfsieb legen und nicht fest verschlossen halten. Wegen der Salmonellengefahr ist es besser, wenn Geflügel nicht in der eigenen Flüssigkeit liegt. Einfach dafür ein Sieb in eine Porzellanschüssel hängen und locker abdecken.

Roher Fisch

Richtig lagert Fisch leicht abgedeckt, auch nicht fest verschlossen, in einer Schüssel auf zerstoßenem Eis in der untersten Etage des Kühlschranks. Trotzdem sollte Fisch so eher nur einen Tag lang roh lagern. Wer Fisch auf Vorrat kauft und länger aufbewahren möchte, sollte diesen dann besser einfrieren. Das gleiche gilt auch natürlich für alle anderen Lebensmittel, die sich für das Einfrieren eignen.

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