Abstand halten- wie kommen die Kids damit klar?

Während der aktuellen Corona-Pandemie wird von allen erwartet, dass der benötigte Sicherheitsabstand gewahrt wird und das wir nur die nötigsten Einkäufe und Arztbesuche erledigen. Doch wie kommen eigentlich die Kinder damit zurecht, dass ihre sozialen Kontakte aktuell so gut wie gar nicht stattfinden können? Schulen, Kindergärten, Kitas und alle anderen Einrichtungen sind geschlossen. Wir haben ein paar Tipps für die Kleinen und Großen, die helfen können, die so wichtigen Sozialkontakte aufrecht zu erhalten, auch wenn man sich nicht persönlich sehen und in die Arme schließen kann. Denn soziale Kontakte zu Gleichaltrigen sind auch für unsere Kinder essentiell und fehlen gerade besonders.

Wie kann ich den Kindern die Notwendigkeit erklären?

Man sollte immer versuchen Dinge und Situationen altersgerecht zu erklären, das ist nichts neues. Doch wie erklärt man eine Situation, die man so selbst vorher noch nicht erlebt hat und mit der man selbst erst einmal klarkommen muss?

  • Vorschulkinder: Sie können mit Begriffen wie Keime, böse kleine Tierchen oder ähnliches bereits sehr gut umgehen. Im Internet gibt es zahlreiche bildhafte Darstellungen des „Corona-Virus“ mit deren Hilfe auch die Kleinsten schon verstehen können, wie die Viren durch Spucke übertragen werden und das Händewaschen das A und O ist.
  • Schulkinder: Ist euer Kind bereits in der Schule, dann hat es meist schon verstanden, wie es zu einer Übertragung kommen kann. Hier ist es ratsam an das Verständnis zu appellieren, oder sich eine Eigenschaft zunutze zu machen, die besonders Grundschüler auszeichnet. Sie wollen in der Regel gefallen, hier ist es ratsam positives Verhalten zu unterstützen und anzuerkennen.
  • Jugendliche: Zugegeben, sie wissen meist alles besser und lehrreiche Gespräche kommen nicht immer gut an. Deswegen sollte man auch mit Jugendlichen lieber ein offenes Gespräch suchen und nicht als „Oberlehrer“ rüberkommen.

So klappt der Kontakt, ohne sich zu sehen:

Walkie-Talkies und Dosentelefone

Die kleinsten haben meist noch kein Handy oder können und dürfen es nicht selbstständig bedienen. Damit auch sie selbstbestimmt quatschen können, können Walkie-Talkies oder Dosentelefone eine tolle Idee sein. Probiert es einfach mal aus.

Briefe schreiben

Oma und Opa hat man schon lange nicht mehr gesehen sie freuen sich mit Sicherheit über einen „altmodischen“ Brief. Die kleinsten können ihn nach Lust und Laune mit kleinen Gemälden verzieren und die Freude auf der anderen Seite wird mit Sicherheit riesig sein.

Video Anrufe

Dank der heutigen Technik ist so viel möglich. Einige Anbieter bieten sogar die Möglichkeit mit mehreren gleichzeitig zu sprechen.

Netflix Party

Eine unserer Meinung nach besondere Idee hatte der Streaming Dienst Netflix. Dieser ermöglicht es über das Format Netflix Party an verschiedenen Orten zur selben Zeit einen Film zu schauen und dabei auch noch über eine Chatfunktion in Kontakt zu bleiben.

Regenbogen in den Fenstern

Eine wirklich tolle Idee, die den kleinen zeigt, dass es vielen anderen genauso geht und sie nicht alleine sind. Geht man mit den Kids raus vor die Tür, dann erkennen sie an den geschmückten Fenstern wo überall noch Kinder hinter den Scheiben drauf warten, dass die Krise endlich überwunden ist.

 

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