Aigner: Bubble Tea soll mit Warnhinweis versehen werden

Die „Rheinische Post“ berichtet über den letzten Schrei aus dem Verbraucherschutzministerium: Nach Facebook und Google soll es nun dem Bubble Tea, der momentan als Trendgetränk hohes Ansehen in der Zielgruppe genießt, an den Kragen gehen. Interessanterweise ist das Problem „diesmal“ nicht, dass nahezu alle seine Bestandteile überwiegend aus Zucker bestehen, sondern die Verschluckungsgefahr der Bubbles.

Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU hat dafür eigens eine Untersuchung beim Bundesinstitut für Risikobewertung in Auftrag gegeben. Dieses kam zu demselben Ergebnis wie Kinderärzte, die schon lange davor warnen, dass sich besonders kleine Kinder (bis 4 Jahre) an den Kügelchen im Bubble Tea verschlucken könnten. Das Risiko für „Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Aspiration“ wird als „besonders hoch“ eingestuft.

Aigner hat daraufhin die Hersteller- und Vertriebsfirmen des Modegetränks gebeten, durch Warnhinweise die Verbraucher über die Gefahren zu informieren.

Bei Bubble Tea handelt es sich um ein Kaltgetränk, bei dem Tee mit kleinen Kügelchen („Bubbles“) kombiniert wird. Diese sind etwa so groß wie eine Erbse und enthalten in aller Regel Fruchtsirup. Per Strohhalm wird das Getränk nebst Bubbles aufgenommen. Im Mundraum sollen die Kugeln dann aufspringen und den Geschmack freisetzen.

[via n-tv]

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