Funktionell und platzsparend – Hochbetten für die Kinder

Bei einem Hochbett befindet sich der Schlafplatz in einer erhöhten Position, welche über eine Leiter zu erreichen ist. Das Hochbett ermöglicht eine größere Raumnutzung, da die Fläche unter dem Bett zusätzlich genutzt werden kann, beispielsweise als Spielfläche oder für einen Schreibtisch. Hochbetten sind in unterschiedlichen Materialien, Funktionen und Höhen erhältlich. Zudem bieten Hersteller die Möglichkeit, spezielle Anforderungen und verschiedene Wünsche zu verwirklichen.

Abenteuerplatz Kinderzimmer

Bei Kindern sind Hochbetten nicht nur als Schlafplatz beliebt, sondern werden auch häufig auch als Spielfläche genutzt. Nicht selten wird ergänzend noch eine Rutschbahn am Bett befestigt, sodass das Kinderzimmer zum Spielplatz wird. Während das für die Kleinen nur jede Menge Spaß bedeutet, ist es für Eltern wichtig, dem Kind mehr Raum zum spielen zu verschaffen. Besonders wenn sich zwei Kinder ein Zimmer teilen, ist ein Hochbett eine sehr gute Lösung. Für die ganz Kleinen bieten die Hersteller thematische Modelle in unterschiedlichen Ausführungen wie beispielsweise im Prinzessinnen- oder Seefahrerdesign, welche sich einer immer größeren Beliebtheit erfreuen. Von einem Hochbett wird erst gesprochen, wenn sich der Schlafplatz deutlich über eine Höhe von einem Meter befindet. Auf diese Weise lässt sich die Fläche unter dem Bett perfekt als Stauraum nutzen oder mit Gardienen davor, als Spielhöhle. Erhältlich in unterschiedlichen Qualitäten und Preisklassen bietet sich für jeden Einrichtungsstil das Passende.

Sicherheitsfaktoren

Für kleine Kinder bis zu vier Jahren sind halb- oder mittelhohe Hochbetten am besten geeignet. Besonders bei sehr sensiblen Kindern, welche vielleicht Angst vor der Höhe haben, sind diese Betten ideal. Eine zusätzliche Absturzsicherung gibt sowohl dem Kind als auch den Eltern ein sicheres Gefühl. Bei der Wahl der Matratze sollte darauf geachtet werden, dass die Absturzsicherung über der Liegefläche noch mindestens zwanzig Zentimeter beträgt. Bereits vor dem Kauf sollten Sie überlegen, über welchen Zeitraum das Bett genutzt wird, ob es nur in der Kindheit oder auch noch später genutzt werden soll. Inzwischen gibt es Hochbetten, welche sich später zu einer normalen Liege umbauen lassen. Auch bei der Wahl des Materials sollte darauf geachtet werden, dass diese frei von Schadstoffen ist (GS geprüft und EN gerecht). Eine große Auswahl an Betten und passendem Zubehör finden Käufer im Internet auf der Seite http://www.123moebel.de/Hochbetten/Hochbett-Midisleeper-mit-Rost-Kiefer-massiv-Suwem-Foeoeniks.html. Neben dem vielfältigen Angebot hochwertiger Möbel, erhalten sie hier auch eine fachlich versierte Beratung.

Hochbetten für Jugendliche und Erwachsene

Nicht nur Kinder wissen die Vorteile eines Hochbettes zu schätzen. Auch Erwachsene planen diese bei der Einrichtung ihres Wohnraumes mit ein, beispielsweise in 1-Zimmer-Appartements. Auf diese Weise kann der Raum gleichzeitig als Wohn- und Schlafraum genutzt werden. Der verbleibende Platz unter dem Bett findet auch hier unterschiedliche Verwendung wie beispielsweise als Kuschelzone, Arbeitsplatz, Bücherregal und Leseecke. Auch als „Relaxzone“ für meditative Entspannung ist dieser Platz ideal. In Kombination mit anderem Mobiliar verleihen die funktionellen Betten dem Zimmer ein aufgeräumtes und individuelles Gesamtbild. Maßgefertigte Betten verfügen meist über eine sehr hohe Qualität, welche sie auch beim mehrfachen auf- und abbauen (beispielsweise bei einem Umzug) nicht einbüßen. Zudem haben Hochbetten einen hohen Wiederverkaufswert, beispielsweise bei Studenten.

Kosten und Qualität

Beim Kauf eines Hochbettes sollte unbedingt auf eine stabile Qualität geachtet werden. Zudem sollte das Hochbett am Boden verankert werden, damit es beim Spielen und Herumtollen von Kindern nicht umfällt. Besonders der Preis ist für viele Menschen ein entscheidendes Kriterium. Dennoch sollte man bei der Anschaffung eines Hochbettes der eigenen Sicherheit zuliebe auf Qualität achten. Hier lohnt sich ein Vergleich unterschiedlicher Anbieter und Preise. Standardmodelle sind meist etwas kostengünstiger als individuell gebaute Hochbetten. Im Internet gibt es spezielle Portale, welche sich mit den unterschiedlichsten Modellen, Qualitäten und Preisen befassen. Durch das Lesen der Bewertungen lässt es sich bereits vor dem Kauf prüfen, welches Modell infrage kommt.

Beachtenswertes

Genau wie auch bei anderen Möbeln bietet auch das Hochbett nicht nur Vorteile, sondern manchmal auch Nachteile. Zunächst sollte das Hochbett den persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Menschen, die besonders unruhig schlafen oder sogar schlafwandeln, sollten auf die Anschaffung eines Hochbettes verzichten. Besonders in der ersten Zeit besteht die Gefahr im schlaftrunkenen Zustand aufzustehen und die Höhe dabei zu vergessen. Dieses kann unter Umständen sehr gefährlich sein. Daher sollten Kinder unter vier Jahren nur in halbhohen Betten schlafen. Auch die Zimmerhöhe ist entscheidend. Besonders in Zimmern mit hohen Decken wie beispielsweise im Altbau sind Hochbetten ideal. Bei Räumen im Neubau sollte man auf die Höhe des Bettes achten, um beim Aufstehen nicht direkt mit dem Kopf an die Zimmerdecke zu stoßen oder durch Schrittgeräusche in der oberen Etage beim Schlafen beeinträchtigt zu werden.

Standardmodell oder selbst gebaut

Wer sich ein Hochbett zulegen möchte, steht nicht selten vor der Entscheidung: Ein individuelles Modell selber bauen oder ein Standard Modell kaufen? Meist bietet der Handel Hochbetten für Kinder- und Jugendzimmer. Hier liegen die Preise, je nach Modell zwischen zweihundertfünfzig bis fünfhundert Euro (ohne Matratze). Im Fachhandel sind die Betten ab circa sechshundert Euro erhältlich, sodass es sich durchaus lohnt, über eine individuelle Anfertigung nachzudenken. Diese bietet zudem durch eine eigene Planung, die Möglichkeit, das Bett der individuellen Einrichtung und den räumlichen Gegebenheiten anzupassen. Handwerklich weniger Begabte können sich ihr Hochbett auch von einem Fachmann bauen lassen, was allerdings etwas kostenaufwendiger ist. Wer sich dafür entscheidet, sein Bett selbst zu bauen, findet im Internet zahlreiche Bauanleitungen. Bei der Planung sollte die Raumhöhe beachtet werden. Der Abstand zwischen Liegefläche und Zimmerdecke sollte mindestens einen Meter betragen. Dabei müssen Sie nicht zwangsläufig alles Selbst bauen. Ein Lattenrost und eine Leiter bekommen Sie im Fachhandel. Eine Treppe ist im Vergleich zu einer Leiter komfortabel und angenehm für die Füße. Bei der Wahl der Schrauben sollte man sich für Schlossschrauben mit sichtbaren Rundköpfen entscheiden. Diese bieten den Vorteil, dass das Hochbett beliebig oft zerlegt und montiert werden kann, beispielsweise bei einem Umzug. Tipp: Während das Hochbett aufgebaut wird, sollten zwischenzeitlich Belastungsproben durchgeführt werden, da das Bett den statischen Belastungen entsprechen muss wie zum Beispiel beim Herumtoben der Kinder.

Formen und Modelle

Handelsübliche Hochbetten weisen in der Regel eine Höhe von 165 und 185 Zentimetern auf. Die passenden Matratzen verfügen über Maße wie 90×200 Zentimeter und 140×200 Zentimeter. Die Preisspanne ist hierbei sehr breit und bewegt sich zwischen zweihundertfünfzig und 500 Euro. Designermodelle aus Massivholz sind meist erst ab eintausend Euro erhältlich.

Fazit

Ein Hochbett bietet sehr viele Vorteile und Gestaltungsmöglichkeiten. Da die Raumhöhe genutzt wird, ist es platzsparend und bietet sowohl Schlafplatz wie auch kreative Spielmöglichkeiten. Dabei bietet der Handel die unterschiedlichsten Modelle, die sich problemlos den Räumlichkeiten und der Einrichtung anpassen. Wer weder Aufwand noch Kosten scheut, kann sich ein individuelles Hochbett von einem Fachmann planen und bauen lassen.

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