Kinder spielerisch in Motorik schulen

Die Motorik eines Kindes entwickelt sich bereits ab dem ersten Tag. Daher können Eltern von Beginn an ihrem Liebling die besten Voraussetzungen für seine Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit mitgeben. Dazu gibt es im Handel viele verschiedene Motorikspielzeuge.  An ihnen sollen die Babys besonders ihre motorischen Fähigkeiten stärken.

Ab wann eignet sich Motorikspielzeug?

In der Regel sind die Kleinen ab einem Alter von vier Monaten in der Lage, Sachen gezielt zu greifen und auch wieder loszulassen. Nach kurzer Zeit werden sie auch den Dreh raushaben und werfen beispielsweise Bälle durch die Gegend.
Als Motorikspielzeug eignen sich in diesem Alter Spieltrapeze besonders gut. Denn diese bieten dem Kind besonders viele interessante, unterschiedliche und bunte Formen. Diese möchte das Kind genauer unter die Lupe nehmen und nach ihnen greifen. Weitere und genauere Informationen über Spieltrapeze sind hier zu finden baby-spielplatz.de/spieltrapez.

Die Grobmotorik

Grobmotorik meint die Fähigkeit, seinen Rumpf, Kopf und die Gliedmaßen kontrolliert zu bewegen. Ausgehend vom Kopf bis zu den Füßen entwickelt sich nach der Geburt die Motorik. Dabei bilden sich immer zunächst die grobmotorischen Fähigkeiten, also für große Bewegungen, und danach die feinmotorischen Fertigkeiten aus.

Die Feinmotorik

Unter der Feinmotorik versteht man das Kontrollieren einzelner kleiner Körperpartien, wie beispielsweise der Zehen, Finger und des Gesichts. Auch die richtige Dosierung der Kraft ist ein wichtiges Element der Feinmotorik.
Durch einfache Fingerspiele, Kitzeln und Liebkosen gewinnt das Baby Vertrauen und entwickelt Gefühle und Empfinden.

Entwicklung spielerisch fördern

Ist das Kind so weit, die Welt nicht nur mit großen Augen zu betrachten, sondern selbst zu erforschen, kann die motorische Entwicklung spielerisch gefördert werden. Dabei beanspruchen die meisten Spiele sowohl die Grob- als auch die die Feinmotorik.
Daher sind beispielsweise schon ab dem vierten Monat Activity Centers empfehlenswert. Diese sind eine sehr kompakt zusammengestellte Entdeckungswelt für die Babys unser Tipp: http://baby-spielplatz.de/activity-center-baby/.
Verschiedene Materialien, Farben und auch Geräusche werden beim Spielen wahrgenommen und ausgekundschaftet. Dabei sammeln die Kinder diese Erfahrungen selbst. Natürlich haben die Eltern ein wachsames Auge auf den Nachwuchs, aber die Spielsachen werden den Babys nicht in die Hand gegeben. Sie müssen selbst danach greifen.
Damit das Kind seine Fertigkeiten weiter ausbauen kann, ist es hilfreich, wenn die Anforderungen leicht gesteigert werden. So können beispielsweise die Bauklötzchen weiter weggeleget werden, sodass sich das Kind sich auf dieses zubewegen muss, um damit zu spielen. Zu Beginn wird es noch unsicher sein, aber mit der Zeit wird das Kind immer zielstrebiger. Das Loben darf dabei auch nicht ausbleiben.
Da die Kinder in dem Alter sehr schnell lernen, wird es bald schon Zeit für neue Herausforderungen. Beispielsweise das Einsortieren verschiedener Formen in einen Steckkasten. Manchmal ist es aber noch zu früh und dann sollte die Aufgabe vorerst abgebrochen werden und später erneut bewältigt werden.

Jedes Kind entwickelt sich unterschiedlich

Sollten die Entwicklungsphasen des Kindes nicht genau in dem beschriebenen Zeitraum liegen, besteht noch kein Grund zur Sorge. Es handelt sich bei den Werten, ebenso wie bei der Bestimmung des Geburtstermins, nur um Richtwerte. Diese können jedoch von Kind zu Kind variieren. Wichtig ist, dass das Kind ohne Druck auf spielerische Weise die Motorik mit Freude kennenlernen kann.
Bei bleibender Unsicherheit wegen des Entwicklungsstandes des Babys, ist es jedoch ratsam, einen Arzt hinzuzuziehen.

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