So finden Sie den richtigen Schulranzen

Mit großen Schritten geht es auf den Schulanfang zu und die zukünftigen 1.-Klässler sind schon ganz aufgeregt. Als wichtigstes Utensil für den Schulstart wird natürlich ein Schulranzen gebraucht. Die Auswahl ist groß und Eltern sind oftmals verunsichert, welches Exemplar nun wirklich das Richtige für den Nachwuchs ist. Hier erfahren Sie, worauf es bei der Auswahl des Schulranzens wirklich ankommt.

Ranzen muss zum Kind passen

Schulanfänger sind nicht nur hinsichtlich ihres Wissensstandes völlig unterschiedlich, sondern auch in Hinblick auf ihre Größe und ihre Figur. So kann es sein, das ein Kind beim Schulstart deutlich größer ist als andere in seinem Alter, während manch ein ABC-Schütze vielleicht eher noch an ein Kindergartenkind erinnert. Der Schulranzen muss von seiner Größe her in erster Linie zum Rücken des Kindes passen und eine körpergerecht angepasste Form besitzen. Kleine und schmale Kids benötigen einen weniger breiten Tornister als Kinder, welche „stärker“ gebaut sind. McNeill bietet 5 verschiedene Schulranzen Korpusse (siehe Skizzendarstellung) und stellt damit sicher, dass für jede kindliche Statur die passende Ranzenform angeboten wird. In jedem Fall ist es ratsam, mehrere Schulranzen Probe zu tragen und erst dann eine Entscheidung zu fällen.

Gewicht

Mehr als 10 bis 12 Prozent des eigenen Körpergewichtes sollten Kinder nicht mit sich rumschleppen. Da kommt es darauf an, dass keine unnützen Dinge, wie Spielsachen oder nicht gebrauchte Bücher, den Ranzen verstopfen. Und auch das Gewicht des Tornisters ist nicht zu vernachlässigen. Extra leichte Tornister werden bereits ab 800 g angeboten und sind somit genau das Richtige für kleine „Fliegengewichte“.

Auf das Äußere kommt es an

Verspielte Schmetterlinge, fauchender Dinosaurier, riesiger Monstertruck oder frisches Karo-Muster – hinsichtlich des Designs lassen Kids nicht gern mit sich reden. Und das ist auch gut so, denn schließlich soll der Nachwuchs seinen Schulranzen möglichst über die gesamte Grundschulzeit hinweg  nutzen. Da ist es wichtig, das der Tornister gefällt und nicht, ob er den persönlichen Geschmack von Mama oder Papa trifft. Gerade in den Wintermonaten oder bei schlechter Witterung sind Schulkinder im Straßenverkehr schlecht zu sehen. Abhilfe schaffen an den Ranzen angebrachte Reflektoren und fluoreszierende Bereiche. Eltern sollten beim Kauf auf die Angabe „nach DIN 58124“ achten. Sie garantiert, dass 10 Prozent der Rücken- und der Seitenfläche des Ranzens retroreflektierend  und mindestens 20 Prozent des gesamten Ranzens fluoreszierend sind.

Ein guter Schulranzen benötigt natürlich noch so einiges mehr: gut gepolsterte Gurte, eine wasserdichte Bodenplatte, regen- und schmutzabweisendes Material, mehrere Außenfächer und eine Regenhülle für „Mistwetter“. Ist alles perfekt, dann kann die Schulzeit beginnen!

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