So sorgen Sie während der Schwangerschaft für sauberes und sicheres Trinkwasser

Für viele werdende Mütter gewinnt die Gesundheit mit dem Beginn der Schwangerschaft einen ganz neuen Stellenwert und damit auch die Ernährung und das eigene Trinkverhalten. Gesünderes Essen und das Weglassen von Alkohol ist für viele Frauen somit Pflichtprogramm. Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr und der Fokus auf gesundes Wasser bleiben jedoch oft auf der Strecke. Dabei werden Schwangere von Ärzten und ihrem Umfeld vielfach auf die Bedeutung des Trinkens von hochwertigem Trinkwasser hingewiesen. Erfahren Sie mehr mit Waterlogic.

Wer der Qualität des lokalen Leitungswassers etwa aufgrund hoher Nitratwerte misstraut, sich aber nicht mit Getränkekisten zu Tode schleppen will, kann auch mit einem hocheffizienten Wasserspender Abhilfe schaffen. Diese gibt es in allen nur denkbaren Ausführungen – vom Großgerät für Unternehmen, als auch als kleine Untertisch-Geräte. Den Anschaffungspreis holt man in einem Mehrfamilienhaushalt meist schon nach kurzer Zeit wieder herein und kann dann auch nach der Schwangerschaft weiterhin hochreines Wasser genießen.

Glücklicherweise genügen 99 Prozent des Leitungswassers den strengen deutschen Standards. Wer für zwei Personen trinkt, sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, woher das Trinkwasser kommt, um seine Gesundheit und die des heranwachsenden Kindes zu sichern. Experten empfehlen schwangeren Frauen, bis zur 27. Woche täglich  mindestens 1,5 Liter Wasser zu trinken, da dies der gesündeste Weg ist, um sich selbst zu hydratisieren. Dies gilt auch für koffeinfreie Tees, Smoothies auf Obst- und Gemüsebasis und Milch. Alles, von den Vitaminen, die Sie einnehmen, bis hin zur Ernährung in Ihrer Nahrung, wird mit Hilfe von Wasser aufgenommen und in einer H2O-Autobahn zu Ihrem Baby transportiert.

Sich über die Risiken im Klaren sein

Mit der Entdeckung der schädlichen Wirkungen von Phthalaten, die zu Hormonstörungen und Geburtsschäden führen können, könnte es an der Zeit sein, über eine BPA-freie Glasflasche nachzudenken. Ebenso sind werdende Mütter aufgrund ihres geschwächten Immunsystems anfälliger für die negativen Auswirkungen von unreinem Wasser. Krankheiten, die durch Wasserverschmutzung verursacht werden, sind sehr vielfältig, so dass wir verschiedene Arten von Krankheiten untersuchen werden und wie diese auftreten können. Zu typischen Verunreinigungen gehören:

  • Mineralien und Chemikalien, die natürlich im Wasser vorhanden sind;
  • Sickerwasser aus landwirtschaftlichen Düngemitteln und Pestiziden;
  • Kanal- oder Abwasserüberläufe.

So behalten Sie bei Trinkwasser-Verunreinigungen den Kopf über Wasser

Aufgrund der hohen Standards in Deutschland sind die Behörden gefordert, die Versorgungsunternehmen laufend zu überwachen. Im Landkreis Altötting hat das bei einem standardmäßig nicht überwachten Stoff jedoch nichts genützt. Dort wurde bereits im Jahr 2008 eine Verunreinigung mit Perfluoroctansäure, kurz PFOA, entdeckt. Bei einem zufälligen Bluttest in Emmerting wurde damals eine 20-fach höhere PFOA-Belastung bei Probaten festgestellt, als bei einer Testgruppe aus dem Landkreis München. In das Trinkwasser gelangt ist der Stoff offenbar durch eine Teflon herstellende Chemiefirma. Bei Menschen ist bekannt, dass der Stoff die Fortpflanzung und den Fettstoffwechsel schädigt. Auch wenn viele Jahre seit der Entdeckung vergangen sind, ist die Thematik bislang immer noch nicht abschließend geklärt. Sich sorgenden Müttern bleibt bislang nichts anderes übrig, als das möglicherweise belastete Trinkwasser zu meiden.

Selbst in hochentwickelten Industrieländern kann es zu unentdeckten Problemen beim Trinkwasser kommen. Skandale wie bei der sogenannten Flint-Wasserkrise in den USA blieben uns zwar meist erspart. Dennoch sollte man nicht blind auf die Kontrolle des Staates bauen.

Die Flint-Wasserkrise begann im  2014 Bundesstaat Michigan, USA, und hat seitdem eine Krise der öffentlichen Gesundheit verursacht, die ältere Menschen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Männer, Frauen und Kinder betrifft. Studien haben ergeben, dass die Geburtenrate um 12% zurückgegangen ist und die fetale Sterberate um 58% gestiegen ist. Die folgende Grafik vergleicht die Fruchtbarkeitsraten in Flint, MI und anderen Städten Michigans einschließlich Lansing, Grand Rapids, Dearborn und Detroit Ende 2013 und 2015. Da die Flint Wasserquelle im April 2014 getauscht wurde, waren die Frauen und heranwachsenden Kinder dem neuen Wasser ausgesetzt. Die umliegenden Städte zeigten keine sinkenden Fruchtbarkeitsraten.

Was gibt es sonst noch für Gefahren für mein Trinkwasser?

Metalle

Verschiedene Schwermetalle können das Wasser verunreinigen, von Blei über Kupfer bis hin zu Arsen. Leider sind viele dieser Elemente im gesamten Grundwasser des Vereinigten Königreichs zu finden, obwohl die Behörden dafür verantwortlich sind, dass die Werte vernachlässigbar bleiben. Arsen kann durch die in der Landwirtschaft verwendeten Pestizide und Düngemittel in private Brunnen gelangen. Kupfer wird in vielen Rohrleitungen, auch in Haushalten, verwendet. Im Laufe der Zeit könnte der Kupfergehalt im Wasser ansteigen. Wenn sich Arsen oder Kupfer schneller ansammelt, als die Umwelt es auf natürliche Weise entfernt, kann es zu unangenehmen Krankheiten wie Hautausschlägen, schweren Verdauungsproblemen, Lebererkrankungen und sogar Krebs kommen.

Mikroben und Parasiten

Die häufigsten Verursacher von Wasserverunreinigungen sind kleine Mikroorganismen wie Giardia, Salmonellen und Shigellen. Das sind die gleichen Kreaturen, die für die meisten Arten von Lebensmittelvergiftungen verantwortlich sind. Meistens besiedeln diese Mikroben bei wärmerem Wetter stehende Gewässer oder Wasserspeicher bei Raumtemperatur – etwa bei einem defekten Kessel. Giardia-Ausbrüche sind bei Haustieren, die aus Pfützen trinken oder in Seen schwimmen, weit verbreitet, und aufgrund der ansteckenden Natur des Parasiten kann der Erreger leicht auf jeden übertragen werden, der ihm begegnet. Für schwangere Frauen können solche Infektionen lähmend sein. Schmerzhafte Krämpfe, Erbrechen und starke Übelkeit können Sie im Krankenhaus mit einer Infusion zur Rehydrierung und mit Antibiotika landen.

Wie finde ich heraus, ob mein Wasser während der Schwangerschaft trinkbar ist?

Wenn Sie einen privaten Brunnen benutzen, können Sie über einen professionellen Wassertest durch ein unabhängiges Prüflabor schnell Klarheit über eventuelle Gefahren bekommen.

Wenn Sie die öffentliche Wasserversorgung nutzen, übernimmt Ihre Gemeinde die Verantwortung für die Gewährleistung des Sicherheitsniveaus. Seit Inkrafttreten der neuen Trinkwasserverordnung im November 2011 gibt es verschärfte Anforderungen: Betreiber müssen regelmäßig Trinkwasserprobendurch akkreditierte Labore mikrobiologisch überprüfen lassen, und dmait gesundheitsgefährdende Belastungen des Trinkwassers auszuschließen.

Nutzen Sie die oben genannten Ressourcen, um mehr über das Leitungswasser Ihrer Region zu erfahren. Achten Sie auf Ihre Wasserqualität und auf eine glückliche Schwangerschaft.

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