Übelkeit, dicke Beine und Co.: Das hilft bei Schwangerschaftsbeschwerden

Ein Kind im Bauch zu tragen ist für werdende Mütter ein wundervolles Gefühl. Wären da nicht die klassischen Schwangerschaftsbeschwerden, die ihnen das Leben erschweren. Dicke Beine, Rückenschmerzen, Sodbrennen und die morgendliche Übelkeit – nur wenige Frauen bleiben von diesen Begleiterscheinungen verschont. Damit Betroffene das Heranwachsen des neuen Lebens in ihrem Bauch zukünftig mehr genießen können, haben wir unsere besten Tipps gegen Schwangerschaftsbeschwerden für sie zusammengetragen.

Symptom: Müdigkeit

Während der Schwangerschaft sind Frauen deutlich mehr müde. Am besten hilft es, ausreichend und in einem regelmäßigen Rhythmus zu schlafen. Wird die Müdigkeit jedoch zunehmend stärker und schränkt den Alltag ein, gibt es weitere Maßnahmen, die Schwangere ergreifen können:

  • Bei einer Schwangerschaft benötigt der Körper zusätzliche Vitamine. Liegt eine Mangelerscheinung vor, können sich Symptome wie übermäßige Müdigkeit bemerkbar machen. Auf dieser Webseite wird erklärt, welche Nährstoffe Schwangere abhängig von der Entwicklung ihres Babys benötigen.
  • Die Müdigkeit kann ein Anzeichen dafür sein, dass der Körper zu starkem Stress ausgesetzt ist. Schwangere sollten regelmäßige Entspannungspausen einbauen, um sich zu erholen.
  • Bewegung regt den Kreislauf und die Durchblutung an. Wenn die Müdigkeit zuschlägt, hilft es, einen Spaziergang an der frischen Luft zu machen.

Symptom: Übelkeit

Nach der Befruchtung produziert der Körper Hormone, die eine Übelkeit auslösen können. Dieses Symptom gilt daher für viele Frauen als sicheres Anzeichen für eine bestehende Schwangerschaft. In vielen Fällen wird es in bestimmten Situationen ausgelöst, beispielsweise beim Autofahren, beim Aufstehen oder durch Gerüche wie Knoblauch und Zigarettenrauch. Diese Dinge zu meiden kann bereits ausreichen, um die Beschwerden zu lindern. Hält die Übelkeit weiterhin an, helfen diese Tipps:

  • Kräutertees beruhigen den Magen und lindern die Beschwerden.
  • Zwieback und Knäckebrot sind besser verträglich als Brot und Brötchen.
  • Milchprodukte können die Übelkeit zusätzlich verstärken und sollten gemieden werden.
  • Schwangere sollten mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt essen, anstelle von drei Hauptmahlzeiten.

Symptom: Sodbrennen

Sodbrennen gehört zu einem der häufigsten Schwangerschaftssymptome. Grund dafür ist, dass der Schließmuskel des Magens erschlafft und die Magensäure ungehindert in die Speiseröhre gelangen kann. Für Betroffene ist es wichtig, auf scharfes, salziges oder zu fettiges Essen zu verzichten. Auch Milchprodukte können das Sodbrennen begünstigen.

Symptom: Wassereinlagerungen

Vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen leiden viele Frauen an dicken Beinen. Auch wenn diese meist harmlos sind, sollten sie von einem Arzt kontrolliert werden. Hilfreich ist das Tragen von Thrombosestrümpfen und regelmäßige Bewegung. Auch Wechselduschen sorgen dafür, dass die Wassereinlagerungen abtransportiert werden.

Symptom: Rückenschmerzen

Der zunehmende Bauchumfang wirkt sich stark auf den Rücken aus. Dadurch entstehen Schmerzen und Verspannungen. Bewegung hilft dabei, die Muskulatur zu lockern. Viele Schwangere machen zusätzlich leichte Yogaübungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken. Die richtigen Massagegriffe sorgen außerdem dafür, dass sich die Verspannungen lösen. Was es bei Sport in der Schwangerschaft zu beachten gilt, ist hier erklärt.

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