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Babyernährung mit Getreide: Darauf müssen Sie achten

Nach der Stillzeit beginnt in der Regel die Breizeit mit Gries und Haferflocken. Wir verraten, wie Sie den Speiseplan Ihres Babys möglichst gesund und abwechslungsreich gestalten und mit welchen Tricks Sie Ihr Kind zum Essen animieren können.

Ab dem 5. Monat darf Getreide in den Babybrei

Man muss aus der Babyernährung keine Wissenschaft machen. Eltern sollten aber wissen, welche Lebensmittel die Kleinen mit welchem Alter verzehren dürfen und welche noch nicht.

Etwa mit dem 5. Lebensmonat startet die Breizeit. Hier stellen die Eltern die Weichen für spätere Essensgewohnheiten, für Präferenzen und Abneigungen gegenüber bestimmten Lebensmitteln.

Zunächst besteht die Babyernährung noch aus gekochtem Gemüsebrei aus Kürbis, Karotten und Pastinaken. Nach einer Eingewöhnungszeit lässt sie sich um (Süß-)Kartoffel ergänzen. Besteht keine Zöliaki, können zur Abwechslung auch einige gegarte Dinkelnudeln untergemischt werden.

Ungefähr ab dem 6. Lebensmonat folgt dann als Ergänzung auf dem Speiseplan der Milch-Getreide-Brei, nach dem 7. Monat kann Ihr Kind schon Getreide-Obst-Brei mit Gries, Hirse oder klassisch mit gekochten Haferflocken essen.

Haferflocken sind sättigend und gesund

Haferflocken sind sehr energiereich. Sie enthalten wertvolles Eiweiß, Vitamine, Mineralstoffe wie Calcium, Eisen und Magnesium sowie Ballaststoffe, welche die Verdauung anregen.

Wichtig: Babys können unverarbeitete Haferflocken nicht verdauen, daher müssen die Haferflocken vorher mit Wasser oder Milch im Topf gekocht werden. Der Haferbrei lässt sich dann zum Beispiel mit frischem Obst essen.

Tipp: Haferflocken sind nicht nur für Kinder der Ernährungshit! Haferbrei, im Englischen Porridge genannt, gibt auch Mama und Papa Kraft. Warum Haferbrei ein Superfood ist, erfahren Sie hier.

Doch was ist zu tun, wenn die Kleinen gesunde Nahrungsmittel wie Haferbrei verschmähen?

Kind von gesundem Essen überzeugen: So geht’s

Wenn das Kind das gesunde Essen verschmäht, können Sie es austricksen, wenn Sie die Speisen optisch ansprechend gestalten. Die Farbe ist dabei nicht unwichtig. Eine dunkelgrüne Paprika kann auf Kleinkinder suspekt wirken. Häufig gilt: Je heller das Gemüse oder das Obst, desto größer die Chance, dass Kinder kosten.

Wenn Ihr Kind besonders mäkelig ist, müssen Sie umso kreativer beim Anrichten sein. Variieren Sie beim Kleinschneiden die Form von Äpfeln, Gurken und Sellerie, nehmen Sie ruhig mal eine Plätzchenausstechform zur Hand. Das ist zwar zeitraubend, kann aber zum Essen animieren.

Bevor Ihr Kind gar keine Vitamine zu sich nimmt, werfen Sie das frische Obst lieber in einen Mixer und pürieren Sie es zu einem Früchte-Smoothie – darin lässt sich natürlich auch Gemüse „verstecken“.

Weitere Tipps, wie Sie Kinder von gesundem Essen überzeugen können, verrät Pädagogin Katharina Saalfrank in diesem Interview mit „Spiegel Online“.

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