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Säuglingsmilch auf Ziegenmilchbasis: Das sollte man wissen

Nicht immer ist es möglich Säuglinge zu stillen und man muss oder möchte auf Anfangsmilch umsteigen. Natürlich möchte jeder nur das Beste für sein Kind, das versteht sich von selber. Bei unserer Recherche nach geeigneter Anfangsmilch für Säuglinge sind wir auf Ziegenmilch für das Baby aufmerksam geworden und möchten euch nun alles Wissenswerte darüber auflisten.

Die Verträglichkeit von Ziegenmilch

Setzt man sich mit der Frage auseinander, welche Anfangsmilch nach dem Stillen für das Baby geeignet ist, dann sollte man zuerst einmal herausfinden, ob das eigenen Kind bereits Allergien hat, oder aber gefährdet ist. Das ist immer dann der Fall, wenn der Vater oder die Mutter an Allergien leiden. Ausführliche Hilfe und Informationen über dieses komplexe Thema bekommt ihr beim Kinderarzt.

Ziegenmilch ist seit 1993 als Grundlage für Säuglingsmilch zugelassen, die Verwendung als Lebensmittel allerdings geht schon viele Jahrtausende zurück. Und das ist nicht ohne Grund so. Man hat bereits früh erkannt, dass die Entstehung der Ziegenmilch, der der Muttermilch sehr ähnlich ist. Ausschlaggebend dafür ist die apokrine Sekretion, Kuhmilch hingegen wird nicht gut vertragen, das liegt an der merokrinen Sekretion. In der Ziegenmilch kommen viele kurz- oder mittelkettigen Fettsäuren vor, die der menschliche Körper leicht aufnehmen kann und diese auch leicht verdauen kann. Das Muster der Aminosäuren ist ebenfalls dem der Muttermilch sehr ähnlich. Vergleicht man Ziegenmilch mit Kuhmilch, dann liegt der Anteil an freien Peptiden und Aminosäuren bei der Ziegenmilch ebenfalls viel höher als bei Kuhmilch.

Ziegenmilch als Grundlage

Wenn man sich für Fertignahrung entscheidet, aus welchem Grund auch immer, dann bietet die Anfangsmilch von Kabrita eine gute Grundlage für eine ausgewogene gesunde und gut verträgliche Grundlage für die Kleinsten unter uns. Wer unter einer Kuheiweißunverträglichkeit leidet oder dieses noch geklärt werden muss, der kann vom Einsatz von Ziegenmilch profitieren. Die Ziegenmilch wird auf die Bedürfnisse der Ernährung von Babys angepasst und mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien und weiteren Zutaten, wie prebiotischen Ballaststoffen angereichert. Je nach Entwicklungsstadium des Säuglings gibt es auch bei der Säuglingsmilch mit Ziegenmilch verschiedenen Zusammensetzungen. So gibt es Anfangsmilch und Folgemilch. Möchte man mit der Beikost beginnen, dann gibt es zudem Getreidebreie und eine Kindermilch auf Ziegenmilchgrundlage.

Zubereitung der Ziegenmilch

Bei der Zubereitung unterscheiden sich die Produkten mit Ziegenmilch nicht von denen mit Kuhmilch. Das Pulver wird ebenfalls mit kochendem Wasser angerührt und anschließend auf Verzehrtemperatur gebracht. Auf der Rückseite befindet sich eine Tabelle, an der man sich orientieren sollte. Hier wird je nach Alter des Kindes eine entsprechende Anzahl an Messlöffeln von dem Pulver mit einer passenden Menge an Wasser aufgelistet.

Fazit

Auch wenn Muttermilch unangefochten für das Baby am besten ist, da sind sich die Mediziner und die Hebammen einig, so kann Babynahrung, die auf Ziegenmilch basiert eine gute Alternative bieten, wenn das Stillen nicht klappt. Besonders für Kinder, bei denen eine Allergie oder eine Unverträglichkeit bestehen könnten, kann Ziegenmilch eine gute Alternative zu Kuhmilch sein. Selbstverständlich unterliegen die Säuglingsnahrungen und die Grundstoffe, die hierfür genutzt werden, strengen Kontrollen, bevor sie den Weg in den Handel finden.

 

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