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Schwanger fliegen – aber sicher!

Die Geburt eines Kindes – damit beginnt eine aufregende Zeit. Viele Paare in froher Erwartung nutzen die Gelegenheit, um vorher noch mal zu verreisen. Mit Zug, Schiff oder Auto – kein Problem. Aber mit dem Flugzeug? Drohen dem Ungeborenen und der werdenden Mutter gesundheitliche Schäden während eines Fluges?

Die gute Nachricht: Fliegen stellt an sich kein erhöhtes gesundheitliches Risiko für Schwangere und das ungeborene Kind dar. Dennoch gibt es einige Einschränkungen, die es zu berücksichtigen gilt.

 

Wann dürfen Schwangere fliegen?

Sie sollten auf jeden Fall gesund sein, die Schwangerschaft normal und ohne Komplikationen verlaufen. Gerade die körperlichen Belastungen durch das Fliegen, besonders während des Starts und der Landung, setzen einen gesunden körperlichen Zustand voraus.

Einschränkungen gelten für Schwangere, die zu Fehl- oder Frühgeburten neigen, Herz-Kreislauf-Beschwerden haben, rauchen oder an Blutarmut leiden. Nur ein Arzt kann hier entscheiden, ob schwanger fliegen gesundheitlich zu vertreten ist. Auch Schwangere mit akuter Flugangst sollten sich vorher ärztlich beraten lassen.

 

In welchen Schwangerschaftsmonaten können Sie fliegen?

Als Reisezeit empfiehlt sich das mittlere Schwangerschafts-Drittel. In den ersten drei Monaten sollten Sie kein Flugzeug besteigen – der Embryo ist in einer sensiblen Entwicklungsphase, noch nicht ausgebildet und empfindlich. Für das letzte Schwangerschafts-Drittel gibt es keine konkrete Empfehlung. Hier kommt es buchstäblich auf Ihr Bauchgefühl an. Bei Zweifeln bitte den Arzt befragen.

Ein ärztliches Attest wird nötig, wenn die Geburt nur noch acht Wochen entfernt ist. Darauf bestehen die meisten Fluggesellschaften. Mit Attest werden Schwangere in der Spätphase im Flugzeug ohne Einschränkungen befördert – sonst nicht. Das hat haftungsrechtliche Gründe. Doch auch wenn bisher alle bei der Lufthansa im Flugzeug geborenen Babys gesund und munter zur Welt kamen, sollten Sie in den letzten Schwangerschaftswochen das Flugzeug meiden. Das Risiko von Früh- oder Fehlgeburten steigt ansonsten erheblich.

 

Welche Flugzeit ist unbedenklich?

Kurze Flugzeiten sind ohne Risiko. Dagegen erhöhen Langstreckenflüge die Thrombosegefahr bei Schwangeren. Die Bildung eines Blutgerinnsels steigt durch langes Sitzen und fehlende Bewegungsmöglichkeiten stark an. Tipp: Wenn möglich, einen Platz in der ersten Reihe oder wenigstens am Gang buchen, um mal die Beine zu bewegen!

 

Risiko durch Strahlenbelastung?

Auf Kurzstrecken-Flügen brauchen Schwangere keine Strahlenbelastung zu fürchten. Bei interkontinentalen Langstreckenflügen ist das anders. Gerade bei Flügen über den Nordatlantik müssen Sie mit erhöhter Strahlenbelastung rechnen. Die ist aber nach Meinung von Experten für das ungeborene Kind nicht schädigend. Rauchen, ob aktiv oder passiv, wird als weitaus gefährlicher eingeschätzt. Doch sollten Viel-Fliegerinnen einen Arzt konsultieren, um eventuelle gesundheitliche Gefahren durch die verstärkte Strahlenbelastung abzuklären.

 

P.S. Für Schwangere bietet das Internet-Portal vaeter-zeit.de einen Schwangerschaftsrechner  an, mit dem Paare alle wichtigen Etappen einer Schwangerschaft bis hin zum Geburtstermin bequem errechnen können – auch die günstigste Zeit für eine Flugreise. Und wer im Urlaub Zeit hat, kann gleich noch mit der Namen-Suchmaschine von kidsgo.de einen schönen, gängigen oder ungewöhnlichen Babynamen  aussuchen. Praktisch, übersichtlich, phantasievoll – auf Wunsch mit Infos zu den Namens-Bedeutungen.

 

Einen guten Flug und eine schöne Reise!

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