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Blähungen: Ursachen und Prophylaxe

Blähungen, das klingt unangenehm und auch ein bisschen peinlich, weil vielen von uns dann unwillkürlich die abgehenden „Darmwinde“ in den Sinn kommen …

 Doch das trifft es an sich ganz gut. Denn schon in vielen volkstümlichen Artikeln sind Blähungen auch als „Luft im Bauch“ tituliert worden.

Auf die Häufigkeit kommt es an!

Ursächlich könnte unsere Ernährung sein. Doch auch bestimmte Medikamente können eine Flatulenz, so der wissenschaftliche Fachbegriff, auslösen. Nicht zuletzt tritt das Phänomen bei älteren Menschen oder auch Schwangeren gehäuft auf. Dabei ist der gelegentliche Abgang von Luft-, respektive Gasansammlungen aus dem Darm, übrigens völlig normal. Von echten Blähungen redet man daher erst dann, wenn eine Flatulenz (lateinisch = Wind) zu häufig und damit krankhaft auftritt.

Was löst Blähungen aus?

Natürlich ist ein Zusammenhang zwischen unserer Ernährung auf der einen und einem Aufstoßen oder Blähungen auf der anderen Seite naheliegend und auch gegeben. Als Auslöser für einen typischen Blähbauch gelten zum Beispiel Kohl, aber auch Bohnen und Linsen. Natürlich Zwiebeln und Knoblauch, aber auch Bier! Natürlich könnten aber auch Stress und / oder Lebensmittelunverträglichkeiten im Spiel sein. Denn auch die Unverträglichkeit von Frucht- oder Milchzucker sowie die so genannte Zöliakie (Unverträglichkeit gegenüber Gluten) können heftige Blähungen und Bauchschmerzen auslösen. Betroffene müssen daher – nach einer eingehenden Ursachenforschung – oftmals ihre Ernährung radikal umstellen.

Symptome:

Typisch für Blähungen sind ein ständiges, vielen Betroffenen peinliches Rumoren im Bauch. Dazu kommen Druck- und Völlegefühle bis hin zu einem echten Schmerz. Die Ursachen müssen daher durch einen Mediziner abgeklärt werden. Denn die warme Wärmeflasche, die bei Blähungen durchaus hilfreich ist, könnte bei anders gelagerten Bauchschmerzen kontraproduktiv sein!

Was hilft gegen Blähungen?

Tatsächlich gibt es zahlreiche Hausmittel, die bei Blähungen durchaus Erfolg zeigen. Angefangen bei verschiedenen Kräutertees (vornehmlich Fenchel und Kümmel, aber auch Anis und Kamille) bis hin zu einer sanften Bauchmassage oder der Stimulation bestimmter Druckpunkte.

Auch der Verzicht auf üppige Mahlzeiten (statt dessen lieber mehrere, über den Tag verteilte kleinere Portionen), ein sorgfältiges Kauen sowie Sport- und Verdauungsspaziergänge können die Probleme abmildern.

Verbotene und förderliche Lebensmittel:

Nicht zuletzt gibt es Lebensmittel wie Kidneybohnen oder Erbsen, die als Problemmacher geradezu bekannt sind. Dem gegenüber stehen Nahrungsmittel wie frischer Fenchel, aber auch Karotten und Zucchini, die den Darm entlasten. Auch die Zubereitung der Speisen spielt eine Rolle, die oftmals unterschätzt wird: So sind gedünstete Gerichte weitaus verträglicher, als wenn frittiert wird!

Unser Fazit:

Blähungen sind häufig ein Tabuthema. Dennoch ist das Problem kein Leiden, das man widerstandslos ertragen muss. Denn meist lassen sich die Symptome durch eine durchdachte Ernährung und gesündere Lebensweise (weniger Stress – mehr Sport) deutlich mildern.

Wichtig ist, dass ein (Fach) Arzt andere organische Ursachen ausschließt.

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