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Erste Hilfe bei Insektenstichen

Auch wenn wir gerade noch nicht so ganz daran glauben wollen, der nächste Sommer kommt bestimmt und mit ihm steigt auch wieder die Wahrscheinlichkeit von einem Insekt gestochen zu werden. Gerade den Kleinsten möchte man gerne so schnell wie möglich den Schmerz lindern. Am besten natürlich, ohne direkt zu einer Chemiekeule zu greifen.

Die Natur hat uns eine Reihe wirksamer Heilmittel zur Verfügung gestellt, die wir euch in diesem Artikel gerne vorstellen möchten. Doch primär liegt es uns am Herzen euch zu zeigen, wann Hausmittel sinnvoll sind und wann man unbedingt einen Arzt aufsuchen muss.

Insektenstich- normale Reaktion oder Allergie?

Zuerst einmal ist es wichtig zu unterscheiden, ob die Reaktion auf den Stich normal ist oder ob die Symptome eine Insektengiftallergie vermuten lassen. Im Falle einer Allergie sollte man bei ersten Anzeichen sofort einen Arzt kontaktieren, der einen ausführlichen Allergietest durchführen kann. Anzeichen für eine allergische Reaktion können

  • starke Rötung und Schwellung,
  • ein Juckreiz, der sich über den gesamten Körper ausbreitet,
  • tränende, rote Augen,
  • Schwellungen im Gesicht und dem Hals,
  • Beschwerden beim Schlucken und Sprechen,
  • Übelkeit,
  • Angst,
  • Herzrasen,
  • Bewusstlosigkeit,
  • und Atemnot

sein.

Für den behandelnden Arzt ist es wichtig zu wissen, welches Insekt gestochen hat und die Reaktionen hervorgerufen hat.

Die oben genannten Reaktionen können lebensbedrohlich sein.

Hausmittel bei Insektenstichen

Liegen keine der oben genannten Symptome vor, dann kann man zu Hausmitteln greifen, um den Juckreiz zu lindern und Schwellungen vorzubeugen oder ihnen entgegen zu wirken.

Der Saft der Zwiebel

Zwiebeln reinigen und können den Juckreiz reduzieren. Um an den Saft der Zwiebel zu gelangen, sollte diese zuerst geschält und anschließend halbiert werden. Nun legt man die Schnittfläche auf den Stich und die Zwiebel kann ihre Wirkung verbreiten. Gerade bei Ausflügen sind eine Zwiebel und ein kleines Taschenmesser gute Hausmittel, die man immer dabeihaben sollte.

Hilfe aus der Pflanzenwelt

Und wenn man mal keine Zwiebel zur Hand hat, dann kann man sich auf der Wiese nach folgenden Pflanzen umschauen, die alle ebenfalls den Juckreiz lindern und Schwellungen und Entzündungen vorbeugen können:

  • Spitzwegerich
  • Melissen Blätter

Die Blätter einfach zwischen den Fingern verreiben, so dass der Saft und die Ätherischen Öle austreten können.

Helfer aus der Küche

Passiert das Unglück im Haus oder im Garten, dann hält auch die Küche zahlreiche Helfer bereit. Dazu gehören:

  • Quark und kühle Wasserkompressen
  • Essig oder Zitrone (gerne auch in Eiswürfelform) ein paar davon im Eisfach über den Sommer aufbewahren)

Nach dem ersten Schreck sollte man sich vergewissern, dass der Stachel nicht mehr in der Haut steckt und ihn gegebenenfalls vorsichtig entfernen. Nun wird es Zeit für eines der oben genannten Hausmittel. Und sollte der Stich in den nächsten Stunden oder Tagen doch anschwellen, dann kann man nach Bedarf kühlen und einige Tropfen Lavendelöl auftragen, um die Schwellung zu reduzieren. Sollten alle Maßnahmen nicht zum Erfolg führen oder sich anschließend eine Entzündung abzeichnen, dann sollte man lieber einmal mehr als einmal zu wenig den Arzt drauf schauen lassen. Dieser weiß was zu tun ist und kann gegebenenfalls Medikamente verordnen oder einen Allergietest veranlassen.

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