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Essgewohnheiten im Wandel der Zeit – Was hat sich verändert?

Jährlich erscheinen viele neue Food Trends und Lebensmittel auf dem Markt. Online wird man häufig auf die neuartigen Produkte und Entwicklungen hingewiesen. Fast Food zählt schon lange nicht mehr zu den aktuellen Trends und gilt mittlerweile schon als eine Art „Gewohnheit“. Heutzutage gibt es sogar eine Slow-Food-Bewegung, bei der man besonders darauf achtet, Lebensmittel nicht nebenbei zu sich zu nehmen, sondern die Mahlzeiten bewusst zu genießen. Die Bewegung gilt nur als eine von vielen Tendenzen, die sich momentan immer mehr durchsetzen. Man stellt sich dabei die Frage, wie die Neuerungen entstehen und was sich im Laufe der Zeit an den Essgewohnheiten der Menschen verändert hat.

Wie viele Mahlzeiten nimmt man am Tag zu sich?

Diese Frage spielt bei der Analyse von Food Trends eine ausschlaggebende Rolle. Im Laufe der Zeit ist in Vergessenheit geraten, welche und vor allem wie viele Mahlzeiten pro Tag man noch vor einiger Zeit zu sich genommen hat. Ursprünglich frühstückt man morgens, nimmt mittags die Hauptmahlzeit des Tages zu sich und isst erst später am Abend eine weitere, etwas kleinere Portion. Diese Essengewohnheiten haben sich heutzutage bei den meisten stark verändert. Dies ist vor allem unserem Alltag zuzuschreiben: Da sich viele während der Mittagszeit in der Arbeit befinden, nimmt man die größte Mahlzeit des Tages häufig erst am Abend zu sich. Um den langen Tag zu überbrücken, greifen viele in der Zwischenzeit zu einem Snack. Die Snacks gelten als fester Bestandteil des Alltags. Experten gehen sogar soweit, zu behaupten, dass man in Zukunft tagsüber nur noch viele kleine Portionen zu sich nimmt, die dann abends zum sogenannten „Late-Night-Snack“ führen.

Verpackungsmüll? Nein, danke!

Es geht nicht mehr ausschließlich darum, was man isst, sondern wie die Lebensmittel verpackt sind. Immer mehr Menschen versuchen, zum Schutz der Umwelt beizutragen. Wer Plastik und Müll im Alltag reduziert, leistet einen beachtlichen Beitrag. Viele greifen beispielsweise auf Mehrwegflaschen zurück, verwendet Nachfüllpacks oder kaufen Gemüse und Obst im Supermarkt, ohne dieses in eine Plastiktüte zu packen. Auch in den Prospekten vieler Supermärkte wird deutlich, dass die Lebensmittel immer häufiger ohne ihre Verpackung dargestellt werden.  Die Produkte im aktuellen Prospekt von Rewe gelten als bestes Beispiel dafür. Wenn man beim Einkauf darauf achtet, Lebensmittel mit möglichst wenig Verpackungsmüll zu kaufen, wirkt sich das natürlich zum einen auf die Auswahl und zum anderen zum Teil auf die letztendliche Ernährung aus. (Prospekt: Seite 2)

Welche Rolle spielt das Internet dabei?

Wie bei so vielen anderen Bereichen beeinflusst das Internet auch die Lebensmittelbranche. Heutzutage ist es viel einfacher, neue Rezepte auszuprobieren, weil man zuvor online bereits auf ein Video gestoßen ist, in dem das Kochrezept vorgestellt wurde. Was andere probieren, will man häufig auch selbst testen. Man hat grundsätzlich weniger Bedenken dabei, Neues auszuprobieren. Wer hat heutzutage nicht schon einmal ein Foto von dem gemacht, was man ist es und im Anschluss auf einer Social-Media-Plattform geteilt? Das Auge ist heutzutage viel mehr mit als früher. Mahlzeiten sollten möglichst schön angerichtet sein. Schließlich entsteht nur so vor dem Essen ein perfektes Foto.

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