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Sich mit Herz und Seele für Schwerkranke engagieren – ehrenamtliche Hospizarbeit

Dass der Tod ein natürlicher Teil des Lebens ist, muss wohl jeder akzeptieren. Dennoch fällt es den meisten Menschen sehr schwer, sich mit dem Thema Sterben auseinanderzusetzen. Umso mehr gilt der Respekt jenen Menschen, die ehrenamtlich Erkrankten, welche nach heutigem Stand der Wissenschaft keine Chance auf Heilung haben,  in schweren Zeiten beiseite stehen und sie in dieser Phase ihres Lebens begleiten.

Die Unterstützung Schwerkranker hat viele Facetten

Das Engagement Ehrenamtlicher im Hospizdient wächst stetig. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Betreuung von lebensverkürzend erkrankten Menschen und deren Familien. Ein großer Teil dieser Tätigkeit umfasst die spirituelle und psychosoziale Begleitung – wie etwa dem Umgang mit Ängsten, Hoffnungen oder mit Verlust. Gemeinsam bewältigen sie auch mit den Angehörigen wie Geschwistern, Eltern oder Kindern besondere Krisenzeiten während der Krankheit des geliebten Menschen, bis hin an dessen Lebensende. Die Betreuung kann mitunter viele Jahre von der Diagnose bis zum würdevollen Abschied des Patienten andauern. Darüber hinaus unterstützen sie die gesamte Familie und wie auch Freunde bei organisatorischen Angelegenheiten, zum Beispiel Behördengängen oder Arztbesuchen. Ein offenes Ohr zu haben, gesprächsbereit zu sein, mitunter auch zwischen Familienangehörigen zu vermitteln und letzte Angelegen zu klären – dieser Aufgabe ist nicht jeder gewachsen. Um als Familienbegleiter diese wertvolle Hilfe zu leisten, erfordert es eine entsprechende Ausbildung sowie die notwendige innere Einstellung und Überzeugung. Das respektable Engagement der Hospizmitarbeiter reicht jedoch weit über die reine persönliche Zuwendung für die Patienten hinaus.

Das persönliche Interesse ist nicht genug

Um die Rahmenbedingungen für die außerordentlich wichtige Arbeit der Hospizdienste zu schaffen, braucht es die notwendige finanzielle Grundlage. Daher sind die ehrenamtlich Tätigen ebenfalls damit beschäftigt, das Thema näher in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Sie wirken in Verbänden und Vereinen, suchen Sponsoren und betreiben Öffentlichkeitsarbeit. Dank solcher Einsatzbereitschaft werden beispielsweise sozial engagierte Unternehmen wie die Mähren Gruppe aufmerksam. Sie konnte im Dezember 2013 nach einem selbst gestarteten Spendenaufruf für das Kinderhospiz „Berliner Herz“ einen Scheck in Höhe von mehr als 60.000 € an die Schirmherren des Projektes überreichen. Ohne solche Hilfen wäre die Arbeit zahlreicher ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Hospiz- sowie Palliativbetreuung nicht möglich.

Hospizarbeit unterstützen, einen eigenen Beitrag leisten

All jene, die etwas dazu beitragen möchten, um die ehrenamtlichen Mitarbeiter der ambulanten wie auch stationären Hospizdienste zu unterstützen, können sich beispielsweise auf den Seiten des Bundesverbandes Kinderhospiz e.V. oder beim Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. informieren. Im Übrigen: der diesjährige Welthospiztag findet am 15. Oktober 2015 statt.

Fazit: Die Hilfe, welche viele erkrankte Menschen in ihrer Lebensendphase sowie deren Familienangehörigen erhalten, wäre ohne die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie sozial engagierter Spender nicht möglich.

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