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Altersgerecht: Worauf stehen die Kleinen und wie findet man ein passendes Spielzeug

Das Angebot an neuen Spielzeugideen übertrifft sich jedes Jahr aufs Neue. Ob gerade ein Geburtstag anliegt oder etwas Passendes für Weihnachten oder Ostern auf dem Einkaufszettel steht spielt dabei eher eine untergeordnete Rolle. Es soll die Kleinen begeistern und dabei altersgerecht sein und ganz wichtig- es soll Spaß machen!

Doch kann man sich beim Kauf auf die Abgabe des Herstellers zum Alter verlassen oder wie findet man ein passendes Spielzeug, dass im besten Fall alle gewünschten Kriterien erfüllt?

Zu den Altersangaben des Herstellers:

Leider zeigen die Erfahrungen, dass auch bei den Angaben der Hersteller ein Konkurrenzkampf herrscht und sie sich immer weiter „unterbieten“ wollen. So preist zum Beispiel ein Markenhersteller einen Kaufladen für zwei-jährige an und schon ziehen alle anderen nach, um weiter konkurrenzfähig zu bleiben. Leider verlieren sie dabei viel zu oft aus den Augen, dass zwei Jährige noch ganz andere Interessen haben und das der Kaufladen oft noch ein Jahr oder länger ungenutzt im Zimmer in einer Ecke steht und das Kind schnell das Interesse daran verliert. Denn für Kinder dieses Alter spielt viel mehr die Haptik eine Rolle und das klassische Rollenspiel, wird meist erst mit einem Alter von etwa fünf Jahren wirklich interessant. So hat man für einen Kaufladen vielleicht viel Geld investiert und letztendlich wird er womöglich gar nicht genutzt und bespielt, weil das Kind andere Interessen hat. Natürlich spielt neben dem passenden Spielzeug für jedes Alter auch die derzeitige finanzielle Situation eine Rolle. Es gibt eine ganze Reihe an hochwertigem Spielzeug, dass alle Kriterien zu erfüllen scheint, es aber finanziell einfach nicht möglich ist sich oder dem Kind diesen Wunsch zu erfüllen. Hier haben Eltern die Möglichkeit MyToys Gutscheine zu nutzen, um satte Rabatte zu bekommen. Plötzlich scheint das altersgerechte Spielzeug doch bezahlbar zu sein.

Ebenso verhält es sich aber auch anders herum: Ist ein Spielzeug für eine jüngere Altersgruppe konzipiert, dann kann das beschenkte Kind schnell das Interesse verlieren. Denn es muss sich nicht „anstrengen“ um mit dem Spielzeug zu spielen und somit wird dieses schnell langweilig und uninteressant. Doch wie findet man nun etwas passendes? Helfen kann folgende Übersicht.

Passendes für jede Altersgruppe

Natürlich ist jedes Kind ganz unterschiedlich und lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Man sollte sich ruhig die Zeit nehmen und den Nachwuchs beim eigenständigen Spielen beobachten, um die Interessen heraus zu finden, so hat man es bei der Auswahl des Spielzeuges etwas leichter. Jetzt kann man sich an die folgende Aufstellung halten um angelehnt an die Interessen des Kindes etwas passendes zu finden.

Für die Kleinsten (0-6 Monate)

Kauft man etwas, was die Kleinen anschauen und greifen können, dann hat man schon vieles richtig gemacht. Kommt dann noch ein weiterer Sinn wie das Hören mit ins Spiel, dann wird die Rassel, das Mobile oder das Kuscheltier bestimmt begeistern.

Für die unter ein-jährigen (6-12 Monate)

Jetzt darf es schon etwas mehr sein. Das erste Spielzeug für die Badewanne oder auch etwas was die Motorik anregt wie zum Beispiel einfache Steckspielzeuge sind jetzt auf der Wunschliste ganz weit oben. Und auch erste Bücher, am besten feste aus Pappe oder weiche aus Stoff eigenen sich für diese Altersklasse.

Jetzt wird es mobil (12-24 Monate)

Der Spielradius der Kleinen erweitert sich mit den ersten Krabbel- und Gehversuchen und jetzt darf es gerne ein Spielzeug zum Schieben oder Nachziehen sein und auch Schaukeltier stehen hoch im Kurs.

Kreativität fördern (24-36 Monate)

Jetzt ist es interessant auch mal mit den eigenen Fingern etwas herzustellen. Fingerfarben bieten hier eine tolle Möglichkeit sich auszuprobieren. Auch die ersten Puzzles mit altersgerecht großen Teilen sind jetzt interessant und die ersten Fahrten auf einem Dreirad können unternommen werden.

Im Kindergarten (ab 3 Jahre)

Die ersten Bastelmaterialien, wie Scheren, Stempel und auch Nagel-spiele stehen jetzt ebenso auf der Wunschliste wie der erste Roller oder das Laufrad.

Fazit

Wer sich nun immer noch nicht ganz sicher ist, welches Spielzeug sich am besten für die Kleinen eignet, der sollte sich im Freundeskreis oder Bekanntenkreis umhören, welche Erfahrungen diese gemacht haben. Eine gute Orientierung können auch Erzieher bieten oder man schaut einfach mal womit sich der Nachwuchs beschäftigt, wenn man bei Freunden zu spielen eingeladen ist. Hat man sich doch mal für ein Spielzeug entschieden, für welches das Kind noch zu jung scheint, dann sollte man es lieber für den Zeitraum bis es „passend“ ist noch einmal auf den Dachboden oder den Keller stellen, damit das Kind nicht das Interesse daran verliert.

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