Intimoperationen nach der Geburt

Bei manchen Frauen sind die inneren Schamlippen deutlich vergrößert. Die inneren Schamlippen werden bei einer Frau in der Regel von den größeren Schamlippen bedeckt und sind kaum sichtbar. Bei vergrößerten inneren Schamlippen werden diese jedoch nicht mehr komplett von den äußeren Schamlippen bedeckt.

Einige Frauen leiden darunter, viele trauen sich jedoch nicht, mit ihrem Arzt über ihr intimes Problem zu sprechen. Neben anlage- oder altersbedingten Gründen für vergrößerte Schamlippen, können besonders auch Frauen nach der Geburt von vergrößerten Schamlippen betroffen sein. Viele Frauen meiden es, sich beispielsweise nackt zu zeigen oder haben Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder bei sportlichen Betätigungen. Das Tragen mancher, vor allem enger Kleidungsstücke ist für viele Frauen ebenfalls unangenehm, weil die Kleidung Reibungen verursachen kann, da die inneren Schamlippen nicht nicht mehr ausreichend durch die äußeren Schamlippen verdeckt und damit geschützt werden.

Schamlippenverkleinerungen aus ästhetischen Gründen können mithilfe eines operativen Eingriffes von Experten für Plastische und Ästhetische Chirurgie durchgeführt und dabei die vergrößerten Schamlippen operativ verkleinert werden.

Vor dem Eingriff der Schamlippenverkleinerung sollten sich angehende Patientinnen vorab gut über den Eingriff informieren. In einem persönlichen Gespräch mit dem behandelnden Experten wird gemeinsam mit ihm der bestmögliche Behandlungsplan aufgestellt und im Detail durchgesprochen. Beim operativen Eingriff wird das überflüssige Gewebe der Schamlippen entfernt und ihre Größe angepasst. Hierbei können unterschiedliche Operationstechniken zum Einsatz kommen. Im Vorgespräch bespricht der Fachmann mit der Patientin, wie viel Gewebe entfernt werden soll.

Der Eingriff zur Schamlippenverkleinerung wird in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung oder unter Narkose durchgeführt und dauert in der Regel nur 45 bis 90 Minuten. Oftmals kommen selbstauflösende Fäden für die Naht zum Einsatz, die nicht gezogen werden müssen. Schon nach wenigen Wochen können die Patientinnen wieder Sport treiben.

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