Der Hund als bester Freund des Menschen – auch in der Familie

Hunde sind liebenswerte und treue Tiere. Ursprünglich vom Wolf abstammend, sind sie heute eine Bereicherung in vielen Familien, gar ein Familienmitglied. Allerdings sollte man beim Thema Hund in Familien einiges beachten, damit sich Mensch und Tier dabei wohlfühlen.

Ist genügend Zeit für einen Hund?

In vielen Familien kommt der Wunsch nach einem Hund auf. Sie sind treu, loyal und nicht zuletzt niedlich. Was dabei gerne verachtet wird, ist der zeitliche Anspruch, den ein Hund stellt. Der Vierbeiner mag einem eine Menge geben, verlangt dafür im Gegenzug aber auch ein bisschen was. Wer auf den Hund kommen will (oder schon gekommen ist), sollte beachten, dass man eine Menge Zeit in das Tier investieren wird. Am besten schon vorher sollte daher die Überlegung stattfinden, ob man diese überhaupt aufbringen möchte.

Gibt es Allergien?

Wer sich einen Hund überlegt, der sollte sich und den Rest der Familie auf Tierhaarallergien untersuchen. Das mag trivial klingen, aber es handelt sich dabei um eine wichtige Maßnahme: Manche Menschen sind gegen bestimmte Tierhaare allergisch. Hunde und Katzen sind dabei oft betroffen. Das Immunsystem reagiert dann auf das Fell des Tiers und behandelt es wie einen Angriff. In dem Fall wäre es besser, von einem Hund abzusehen, sowohl im Interesse des Tiers als auch im Interesse des Menschen.

Hunde wollen Auslauf

Das mit der Zeit beginnt schon beim Auslauf. Hunde laufen gerne, erkunden, entdecken neue Sachen oder erschnüffeln den Nachbarshund. Das bedingt aber, dass sie viel Auslauf bekommen und oftmals genügt es nicht, einmal am Tag Gassi zu gehen, wobei das natürlich ebenfalls dazugehört. Einem stubenreinen Hund wird schon von früh an beigebracht, dass Bäume oder Verkehrsschilder durchaus in Ordnung sind, um ihre Notdurft zu verrichten, das Wohnzimmer oder das Tischbein aber der falsche Ort ist.

Hier kommt übrigens auch wieder der Zeit-Aspekt ins Spiel: Hunde haben eine ziemlich genau gehende innere Uhr. Sie wissen, wann es Zeit für den Spaziergang ist, wissen jedoch nichts über Sommer- und Winterzeit. Auch das sollte beachtet werden. Ein Hund kann ganz schön ungemütlich werden, wenn sich der Verdauungstrakt zu Wort meldet, aber nicht abzusehen ist, wann die Gassi-Runde stattfinden wird.

Versteht sich der Hund mit den Kindern?

Hunde sind von Natur aus Rudeltiere und wollen sich möglichst viel in ihrem Rudel herumtreiben. Entsprechend bilden sich typische Charakteristiken aus, etwa die Loyalität zum Menschen. Wichtig ist dabei aber die Erziehung: Der Hund darf niemals das Alphatier im Rudel sein. Das muss der Mensch bleiben. Besonders wichtig ist das, wenn es Kinder gibt. Sie wissen oft nicht, wie sich ein Hund instinktiv benimmt – und ein Hund kann Kinder schnell als leichte Beute fehlinterpretieren. So süß sie auch sind: Der Hund stammt vom Wolf ab und gewisse Charakterzüge sind noch in seinem Instinkt vorhanden – die Größe des Tiers spielt dabei übrigens keine Rolle. Oftmals sind es sogar die kleineren, die beweisen wollen, dass sie als Anführer geeignet sind.

Zubehör für den Vierbeiner

Damit es dem Wuffi gut geht, sollte es einiges an Zubehör im Haus (und außerhalb) geben, das dem Hund gewidmet ist. Neben der obligatorischen Leine ist für manche Rassen, sog. „Kampfhunde“, ein Maulkorb vorgeschrieben. Doch selbst wenn man von den notwendigen Übeln absieht, gibt es einige Accessoires, die für den Hund eine gute Ergänzung sind. So kann man quasi gar nicht genügend Decken haben: Sie zeigen dem Hund, wo er sich niederlassen darf und verhindern in gewisser Weise auch etwas die Hinterlassenschaften des vierbeinigen Freundes. Das kann etwa im Auto von Vorteil sein, denn Hundehaare lassen sich nur sehr schwer aus den Textilien wieder entfernen. Dieser Hundeshop hier hat alles im Angebot, was man im Zusammenhang mit dem Hund gebrauchen könnte.

Den Hund allein lassen?

Wir haben schon mal kurz das Thema Erziehung des Hundes angesprochen. Neben dem Grundsatz, dass das Tier niemals der Rudelführer sein darf, muss ihm auch ausgetrieben werden, dass er der „Chef“ ist, wenn er alleine ist. Der Hund muss immer untergeordnet sein, ob der Mensch anwesend ist oder nicht. Es sind schon viele Fälle bekannt geworden, bei denen Herrchen oder Frauchen nur mal kurz einkaufen gefahren sind und als sie wiederkamen, stand die Wohnung kopf.

Auch an den Urlaub denken

Ein weiterer Gesichtspunkt ist der Urlaub: Nicht immer kann oder will man den Hund mitnehmen. In dem Fall sollte man dringend einen Plan B in der Hinterhand haben: Man kann ihn für den Zeitraum bei Nachbarn, Freunden oder Verwandten unterbringen oder in speziellen Tier-Hotels einquartieren. Diese existieren in den meisten größeren Städten und bieten eine Unterkunft, Futter, Auslauf und natürlich das Gassigehen schon für kleines Geld. Bei vielen unvorbereiteten Hundebesitzern endet die Tierliebe leider beim Urlaub – die Folge sind dann überfüllte Tierheime oder gar ausgesetzte Hunde.

Hunde fahren gerne Auto

Übrigens: Hunde lieben es in der Regel, mit dem Auto zu fahren. Das macht es relativ einfach, sie mitzunehmen, sei es zum Einkaufen, zu Freizeitaktivitäten oder auf Reisen. Allerdings sollte man gerade im Sommer darauf achten, den Hund niemals alleine im Auto zu lassen. Das Fahrzeug erhitzt sich innerhalb kurzer Zeit massiv, da die warme Luft kaum eine Chance hat zu entweichen.

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