Mit dem Muttizettel in Diskotheken feiern

Der Frühling ist da und sorgt mit Temperaturen von 25 Grad und aufwärts für Partystimmung. Auch wenn der April in diesem Jahr wieder getan hat, was er sprichwörtlich will, können wir nun aufatmen und den sommerlichen Gegebenheiten entgegenstreben. Partymeilen wie in Hamburg, Berlin oder Düsseldorf feiern aktuell den Beginn der Feiersaison, auch wenn man dies gerne ein paar Wochen früher gehabt hätte, wenn man das letzte Jahr bedenkt. Auch in diesem Jahr ist zu sehen, dass das sogenannte „Ausgeh-Publikum“ eher das Junge ist. Die Club-Besitzer und die Bar-Betreiber wird es freuen, denn das junge Partyvolk lässt viel Geld beim Feiern. Das war allerdings nicht immer so. So galten Jugendliche damals oft als knauserig und waren bei Veranstaltern nicht gern gesehen. Zudem ist der Muttizettel, welchen man auf https://www.muttizettel-vorlage.de/ downloaden kann, ein Segen für die großen und gut gefüllten Partymeilen, denn dieser erlaubt es nämlich, dass auch 16 Jährige in Begleitung eines Erziehungsbeauftragten die Nacht durchfeiern kann.

Der Muttizettel und die Vorteile

Der Muttizettel, oder auch Partyzettel genannt, bietet gleich mehrere Vorteile. Zum einen macht der Muttizettel es dem Jugendlichen unter 18 möglich, das Partyleben in vollen Zügen zu genießen und das ohne Ausgangssperre. Dies war vor ein paar Jahren noch nicht Usus so wie heute. Viele Veranstalter haben den Partyzettel schon im Repertoire. Allerdings obliegt es immer noch dem Veranstalter, ob auch 16-Jährige dort Einlass gewährt bekommen. Man sollte beim Club im Vorfeld nachfragen, ob dieser den Muttizettel akzeptiert. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass das Kind ohne Eltern wesentlich entspannter den Abend genießen kann. War es vor einigen Jahren noch normal, dass ein Elternteil dem Besuch in bestimmten Lokalitäten beiwohnen musste, so kann dieser in Absprache mit dem Kind und einem volljährigen Erziehungsbeauftragen zu Hause bleiben und angenehmeren Dingen nachgehen. Es scheint eine Win-Win-Situation für alle Parteien zu sein und somit ist der Muttizettel auch im Bereich Kindererziehung von Relevanz. Damit die Eltern auch den Abend in Abwesenheit der Tochter oder des Sohnes beruhigt genießen können, sollte man den Abend ausführlich mit dem Kind besprechen und auf bestimmte Vorgaben hinweisen. Ein Muss beim Muttizettel ist zudem die Ernennung eines volljährigen Erziehungsbeauftragten, welcher quasi als Elternersatz für den Abend dient. Dieser kann ein Freund oder Verwandter sein. Im besten Fall ist dieser den Eltern bekannt, so dass diese ruhigen Gewissens dem zustimmen können.

Partyzettel richtig ausfüllen

Der Partyzettel muss korrekt und lückenlos ausgefüllt werden. Da es hierbei um eine große Verantwortung geht und der Jugendschutz ebenso ein Auge darauf hat, sollten alle Beteiligten das Ausfüllen des Muttizettels ernst nehmen. Auch ist das Gespräch der Eltern mit dem Schützling von großer Bedeutung. Die Eltern müssen dem Kind erklären, was sie von diesem erwarten und auch wo die Grenzen sind. Den Eltern steht es nämlich frei eine bestimmte Uhrzeit festzulegen, wann der Partyabend vorbei ist. Dies wird auch vom Diskotheken-Person beherzigt. Neben der Vorgabe einer Uhrzeit müssen alle Angaben der Eltern auf dem Muttizettel vermerkt sein. Ebenso muss eine Kopie des Personalausweises beiliegen. Sofern auch nur eine Angabe fehlt, verliert der Muttizettel seine Gültigkeit und der Jugendliche guckt doof aus der Wäsche.

Zuletzt muss noch ein Erziehungsbeauftragter ernannt werden. Dieser muss volljährig sein und ebenso Angaben zur Person auf dem Partyzettel machen. Neben der Adresse muss auch eine Handynummer für Notfälle hinterlegt werden. Wie man sieht, geht viel Verantwortung mit der Nutzung des Partyzettels einher. Eltern können allerdings dem Kind schon früh Werte wie Verantwortung und Vertrauen vermitteln und sofern beide Seiten sich an die Vorgaben halten, steht dem Partyabend auch nichts im Wege.

Kommentarfunktion ist deaktiviert