Video-Games: Besser gemeinsam als alleine!

Eine neue Konsole oder das neuste Videospiel ist in die Familie eingezogen? Da kann es schnell passieren, dass sich die Sprösslinge in ihr Zimmer einigeln und für die nächsten Stunden, Tage, Wochen….nicht mehr gesehen werden. Damit die Zockerei nicht zum Streitthema heranwächst, gibt es einige Tipps, die Eltern dabei unterstützen können den Zugang zu ihren Kids nicht zu verlieren und gemeinsam den Spaß eines neuen Videospiels zu erleben.

Gemeinsam statt einsam

Im Focus dieses Jahr steht definitiv die Switch. Zugegeben, die Anschaffung ist nicht gerade günstig und auch die Spiele verschlingen den ein oder anderen Euro. Da macht es Sinn, eine Konsole anzuschaffen und diese zentral zu positionieren. Da schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Zum einen kommen auch die Eltern in den Genuss mal zu zocken- denn die Spiele sind wirklich der Hit und die meisten sowieso dafür ausgelegt im Multiplayer-Modus zu spielen, zum anderen kapseln sich die Kids nicht ab, sondern man genießt die Konsole als Familie.

USK- Freigabe oder Empfehlung

Neben der FSK der Filme, gibt es das Gegenstück auch für die Unterhaltungssoftware. Darunter fallen die Konsolenspiele, aber auch Online Games und Browserspiele. Unter der USK jedoch darf man sich keine Empfehlung der Hersteller vorstellen. Nein im Gegenteil, es ist lediglich eine Absicherung seitens der Entwickler und Hersteller, dass das Spiel in dem Alter unbedenklich ist in Bezug auf die Richtlinien des Jugendschutzes. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Bei vermeintlich harmlosen Browserspielen oder auch in einigen Apps wird oft Werbung zugeschaltet, in der es um Online Casinos und kostenlose Cash-Freispiele geht. Man sollte die Kinder altersgerecht darüber aufklären, worum es in einem Casino geht und das es sich hierbei um ein Glücksspiel handelt. Ein Casinobesuch, sei es online oder real ist erst ab einem Alter von 18 Jahren erlaubt und das hat auch seine guten Gründe.

Ist man auf der Suche nach einer Empfehlung für ein Spiel, dann sollte man sich neben der USK auf jeden Fall die PEGI-Angaben anschauen. Die Pan European Game Information bietet eine Altersempfehlung an. Und das kann wirklich Sinn machen, denn nicht jedes Spiel, das von seinen Inhalten her als unbedenklich eingestuft wird und die USK-6 erhält ist auch für jeden oder jede sechsjährige geeignet. Die Pegi-Angabe informiert darüber, ob auch ängstliche Kinder Spaß an dem Spiel finden, oder ob die Inhalte auch für die jeweilige Altersklasse verständlich sind.

So behält man die Kontrolle

Bleiben wir bei der Switch, denn diese Konsole macht es den Eltern leicht die Kontrolle darüber zu behalten, was die Kids spielen dürfen. Andere Hersteller, wie beispielsweise die PS4 bieten Eltern natürlich ebenso eine Möglichkeit an die Kontrolle zu behalten.

Bei den meisten Konsolen gibt es zudem die Möglichkeit in einem Aktivitäten-Log zu überprüfen, was wann und wie lange gespielt wurde. Wer sich nicht sicher ist, wo dieser Log zu finden ist, kann sich ganz einfach im Internet informieren.

Pausenzeiten können Wunder wirken

Vielleicht kennt der ein oder andere es ja von sich selber, klappt es bei einem Video-Spiel oder Browserspiel nicht sofort so wie man sich das vorstellt, dann fliegt mal schnell das Gamepad durch die Luft. Damit der Frust nicht zu groß wird und es eskaliert, sollten feste Pausenzeiten vereinbart werden. So steht einem spannenden, lustigen Familien-Zock-Tag nichts im Wege.

Kommentarfunktion ist deaktiviert