Psoriasis bei Kindern: Was Eltern von Kindern mit Schuppenflechte beachten sollten

Psoriasis

Hautkrankheiten können das Leben der Kinder massiv beeinflussen. Umso wichtiger ist es, frühestmöglich eine Diagnose zu stellen und die Krankheit entsprechend behandeln lassen. Da Psoriasis nach wie vor als nicht heilbar gilt, müssen Eltern von Kindern mit Schuppenflechte einiges beachten. Wie sie die Beschwerden ihrer Kinder lindern können, erfahren sie hier.

Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen

Für die Psoriasis oder auch Schuppenflechte genannt, gibt es kein einheitliches Krankheitsbild. Bei manchen Menschen tritt sie erst im Alter, mit Beginn der Wechseljahre oder während der Schwangerschaft auf. Bei Kindern kann sich die Krankheit bereits kurz nach der Geburt oder im Teenageralter äußern. Gerade bei Jugendlichen führt die Schuppenflechte zu starken Einschränkungen im Alltag: Je nach Ausprägung reagieren Erkrankte auf diverse Umwelteinflüsse. Manche Kinder können keine Schwimmbäder aufsuchen, da der Chlorgehalt im Wasser ihnen Schmerzen bereitet. Hinzu kommt der ständige Juckreiz, der sich vor allem in den Wintermonaten stark äußert. Im Akutfall können jedoch Cremes und Salben für Psoriasis eine Linderung schaffen.

Zusätzlich hat das optische Erscheinungsbild einen großen Einfluss auf die psychische der Kinder. Mit voranschreitendem Alter werden sich Jugendlichen zunehmend über ihre Erkrankung bewusst. Vor allem Personen, die mit der Schuppenflechte an Armen, im Gesicht und im Kopfbereich betroffen sind, leiden sehr unter ihrer Erkrankung. Welche weiteren Symptome die Erkrankung mit sich bringt, ist hier erklärt.

Psoriasis ist eine ernst zu nehmende Krankheit

Viele Eltern versuchen, mit aufmunternden Worten den psychischen Druck der Krankheit zu mildern. Spätestens, wenn sich ihre Kinder mehr und mehr zurückziehen und auch in den warmen Monaten bevorzugt zu langer Kleidung greifen, sollten Eltern reagieren. Der regelmäßige Besuch beim Hautarzt sollte für Psoriasispatienten sowieso zum Pflichtprogramm gehören. Da die Krankheit noch immer rundum erforscht wird, kann der Arzt gemeinsam mit den Eltern und dem Kind einen umfassenden Behandlungsplan erstellen und sie über neue Therapiemöglichkeiten aufklären. Verschiedene Salben auf Cortisonbasis und eine Bestrahlung mit UV-Licht kann die Schuppenflechte eindämmen. Mehr dazu ist auf der Webseite des IQWiG zu finden.

Wer frühzeitig mit einer Therapie beginnt, hat gute Chancen auf ein beschwerdefreies Leben. Eine gute Alternative zur Schulmedizin ist der Gang zu einem Heilpraktiker. Das Naturheilverfahren kann Eltern und ihren Kinder neue Wege zeigen, wie sie die Erkrankung auf eine schonende Art eindämmen können. Alles zur Kostenübernahme der Alternativmedizin ist in diesem Artikel beschrieben.

Die Schuppenflechte gilt als Autoimmunerkrankung

Neben dem optischen Merkmal und dem stetigen Juckreiz, hat die Psoriasis auch einen großen Einfluss auf das Immunsystem. Durch die ständige Bekämpfung der entzündeten Zellen ist dieses geschwächt und Betroffene sind für Infekte deutlich anfälliger. Kinder mit einer diagnostizierten Schuppenflechte erkranken daher öfter. Um Krankheiten vorzubeugen, sollten Eltern auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten. Viel frische Luft und ausreichend Bewegung helfen zusätzlich dabei, das Immunsystem dauerhaft zu stärken.

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