Kindererziehung – Kein Buch mit sieben Siegeln

Kindererziehung

Ein Kind zu erziehen gehört mit zu den schönsten, aber auch schwierigsten Aufgaben. Die meisten Eltern sind sich dieser Verantwortung bewusst und machen sich schon frühzeitig Gedanken, wie sie ihren Nachwuchs mit einer guten Erziehung auf das Leben vorbereiten können. Und das ist auch wichtig, denn von klein auf werden die Weichen für die Zukunft gestellt.

Welcher Erziehungsstil darf’s denn sein?

Im Dschungel der verschiedensten Erziehungsstile fällt es vielen Eltern schwer, die für sie und das Kind passende Methode herauszufinden. Sie haben die Qual der Wahl zwischen dem

–       Autoritären Erziehungsstil

–       Antiautoritären Erziehungsstil

–       Demokratischen Erziehungsstil

–       Autokratischen Erziehungsstil

–       Negierenden Erziehungsstil

–       Egalitären Erziehungsstil

–       Permissiven Erziehungsstil

–       Laissez-Faire-Erziehungsstil.

Jeder Erziehungsstil bringt seine ganz eigenen Vor- und Nachteile mit sich und die wenigsten Eltern halten sich wirklich streng an einen einzigen Stil. Vielmehr finden sich in der Praxis häufig Mischformen, welche individuell an die jeweilige Familiensituation und das jeweilige Kind angepasst werden. Auf http://www.fitundgesund.at/familie/kinder-erziehung.htm finden Eltern weitere interessante Artikel zu diesem Thema.

Erziehung mit Herz und Verstand

Das eigene Kind soll sich im Laufe seines Lebens zu einem selbstbewussten, selbstsicheren, verantwortungsbewussten und vor allem glücklichen Menschen entwickeln. Darüber sind sich wohl alle Eltern einig und dies ist auch das Ziel der Erziehung. Die eigenen Wertvorstellungen spielen dabei eine große Rolle, genauso wie die eigenen Erfahrungen in der Kindheit. Doch Eltern sind heutzutage auch sehr oft verunsichert. Und das ist auch kein Wunder, denn die unterschiedlichsten Erziehungsratgeber warten mit den verschiedensten Erziehungstipps auf, die garantiert die vorhandenen Probleme und Schwierigkeiten wie von Zauberhand lösen sollen. Doch ein Patentrezept gibt es leider genauso wenig wie eine schnelle Lösung. Vielmehr ist Kindererziehung ein Mix aus Verstand und ganz viel Geduld, wobei das Herz nicht außer Acht gelassen werden sollte. Und so mag manch ein Erziehungsstil zwar bei der besten Freundin funktionieren, aber man selbst kann sich innerlich einfach nicht darauf einstellen.

Grenzen setzen, Grenzen erweitern

Die meisten Eltern sind sich darüber einig, dass jedes Kind Grenzen braucht. Grenzen: das klingt zunächst einmal nach Freiheitsberaubung und nach Einschränkungen. Aber Grenzen geben dem Kind auch Halt und sind somit eine wichtige Orientierungshilfe. An ihnen können sich die kleinen und größeren Kids „entlang hangeln“ und wissen dabei stets, was sie dürfen und was nicht. Im Laufe der Monate und Jahre wird es jedoch notwendig werden, bestimmte Grenzen zu lockern und dem Nachwuchs mehr Freiraum zu lassen. Auch wenn sich die Grenzen erweitern, so sind sie noch immer da und begleiten das Kind somit über das Trotzalter und die Pubertät bis hin zum jungen Menschen, der irgendwann selbstbewusst und selbstsicher seinen Weg gehen wird.

Auch wenn es manchmal hart ist und Nerven kostet: es lohnt sich wirklich, Zeit und Mühe in die Kindererziehung zu investieren!

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