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Hautausschlag und Neurodermitis – Auslöser vermeiden

Forscher von der Universität Nottingham haben herausgefunden, dass sich Hausausschläge bei Kindern verschlimmern können, wenn diese Kleidung aus Wolle oder Nylon tragen. Zudem können die Beschwerden verstärkt werden durch: Staub, Schwitzen, Shampoos, Schwimmen in gechlortem Wasser oder beim Umgang mit ungewohnten Haustieren.

Gerade im Alltag ist es wichtig zu wissen, welche Auslöser die Beschwerden verschlimmern können. Oft hilft hier allerdings nur ausprobieren. In der genannten Studie entdeckten die Forscher, dass Staub der stärkste Auslöser für Neurodermitis war. Falls es gleichzeitig zu mehreren Reizeinwirkungen kam, so wurde die Wirkung der einzelnen Auslöser hierdurch erhöht.

Oft hilft es, ein Art Tagebuch zu führen: Wann verschlechtert sich die Haut und welche Reizstoffe könnten dies ausgelöst haben. Meist hilft es den betroffenen Kindern, aber auch Erwachsenen, nur, nacheinander verschiedene Reize zu testen. Bei der Kleidung sollten Eltern darauf achten, dass die Kinder keine rauen und scheuernden Kleidungsstücke tragen. Hierdurch könnte Juckreiz ausgelöst und Entzündungsreaktionen gefördert werden.

Auch sollte die Kleidung immer an die Temperatur angepasst werden. Zu warme Kleidung verstärkt das Schwitzen und die Neurodermitis kann sich deutlich verschlechtern. Beim Waschen der Kleidung müssen alle Waschmittelrückstände vollständig entfernt werden. Diese könnten die empfindliche Haut reizen.

Da die Psyche bei Neurodermitis eine große Rolle spielt, sollten schon Kinder Entspannungsübungen lernen. Sportlich aktive Kinder können jede Art von Sport ausüben, beim Schwimmen muss jedes Kind individuell feststellen, ob die Haut das chlorierte Wasser verträgt.

Ratsam ist es, das Kinderzimmer relativ kühl zu halten, so dass die Kinder gar nicht erst stark ins Schwitzen geraten. Ist der Juckreiz nachts sehr groß, können spezielle Neurodermitis-Overalls mit integrierten Fäustlingen für eine ruhige Nacht sorgen, da sich die Kinder so nicht unbewusst kratzen können. Zudem helfen spezielle Cremes, die der Hautarzt verschreiben kann.

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