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Ratgeber Risikoschwangerschaft - Risiken in der Schwangerschaft


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Ratgeber Risikoschwangerschaft - Risiken in der Schwangerschaft

Ratgeber Risikoschwangerschaft - Risiken in der Schwangerschaft

Eines vorab: Die Mehrzahl aller Schwangerschaften verlaufen auf natürliche Weise und ohne größere Probleme für Mutter und Kind. Damit dies bei allen Schwangerschaften, auch bei einer Risikoschwangerschaft, sichergestellt werden kann, sollten werdende Mütter regelmäßig die Termine für Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt einhalten. Treten Probleme in der Schwangerschaft auf, können diese bei der Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchung frühzeitig erkannt und eine mögliche Behandlung sofort eingeleitet werden.

Eine Risikoschwangerschaft schließt nicht automatisch eine akute Gefahr für die Mutter und das ungeborene Kind ein, auch wenn der Begriff Risikoschwangerschaft darauf hindeutet. In der Regel besagt die Bezeichnung der Risikoschwangerschaft, dass zusätzliche Vorsorgemaßnahmen für die Zeit der Schwangerschaft getroffen werden sollten und die Kontrolle beim Arzt unter Umständen bei einer Risikoschwangerschaft engmaschiger erfolgt.

Jede werdende Mutter hofft in ihrer Schwangerschaft, dass die Schwangerschaftsmonate ohne Komplikationen verlaufen und das Kind gesund auf die Welt kommt. Spricht der Gynäkologe dann von einer Risikoschwangerschaft, sind die Gefühle bei den zukünftigen Eltern natürlich erst einmal aufgewühlt und Sorge stellt sich ein.

Unter dem Begriff Risikoschwangerschaft werden alle werdenden Mütter zusammengefasst, bei denen die Gefahr besteht, dass es während der Schwangerschaft oder der Geburt zu Komplikationen kommen kann oder das Risiko für das Kind erhöht ist. Allerdings sollten sich die Mütter keine unnötigen Sorgen machen, denn die meisten dieser Risiken lassen sich durch eine intensive Schwangerschaftsvorsorge und die dazugehörigen Vorsorgeuntersuchungen minimieren. Dazu gehören bei einer Risikoschwangerschaft engmaschige Kontrollen und die besondere Überwachung von Mutter und Kind durch den begleitenden Arzt.

Zur Definition der Risikoschwangerschaft gehören mehr als 50 Punkte, die sich aus verschiedenen Faktoren zusammensetzen. So gehören zur Gruppe der Risikopatienten in der Schwangerschaft werdende Mütter unter 18 Jahren sowie spät gebärende Mütter, die älter als 35 Jahre sind und ihr erstes Kind erwarten. Andere Ursachen für eine Risikoschwangerschaft können in vorausgegangen Fehl- oder Frühgeburten, einer bestehenden Zuckerkrankheit oder bei Mehrlingsschwangerschaften liegen. Wer zur Gruppe der Risikopatienten in der Schwangerschaft gehört, kann durch vertrauensvolle Gespräche mit dem begleitenden Arzt und der Hebamme viele unnötige Ängste abbauen und durch häufige Kontrolluntersuchungen die Gefahren einer Risikoschwangerschaft mindern.

In der heutigen Zeit entscheiden sich immer mehr Frauen, ihren Kinderwunsch auch nach dem 35. Lebensjahr zu erfüllen. Meist konzentrieren sich die Frauen auf eine berufliche Ausbildung oder ein Studium und der Gedanke an Kinder reift erst relativ spät. Auch die steigende Scheidungsrate ist ein Synonym für Spätgeburten. Wer mit einem neuen Partner eine weitere Ehe eingeht, hat oft den Wunsch, mit diesem Partner ein gemeinsames Kind zu bekommen. Oftmals liegt es auch daran, dass sich der Nachwuchs in jungen Jahren nicht einstellen wollte und durch die Forschungen und Behandlungsmethoden in jüngster Zeit viele Paare ihren Kinderwunsch doch noch erfüllen können. Mit zunehmendem Alter steigt allerdings auch die Gefahr einer Risikoschwangerschaft, deshalb werden Spätgebärende als Risikoschwangere bezeichnet.

Andere Ursachen einer Risikoschwangerschaft liegen in mütterlichen Vorerkrankungen. Zu den Krankheiten, die in der Schwangerschaft zu Komplikationen führen können, gehören unter anderem Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Schilddrüsenerkrankungen oder Bluthochdruck. Frauen, die an diesen Krankheiten leiden, sollten vor einer geplanten Schwangerschaft ein ausführliches Gespräch mit ihrem Arzt des Vertrauens suchen, damit mögliche Risiken genau abgewogen werden können. Entscheiden sie sich dann für eine Schwangerschaft, gehören sie zu den werdenden Müttern mit einer Risikoschwangerschaft und werden durch den Gynäkologen intensiv während der Schwangerschaftsmonate kontrolliert und begleitet.

Werdende Mütter, bei denen bei vorherigen Schwangerschaften Probleme aufgetaucht sind, gehören ebenfalls zu den Patienten mit einer Risikoschwangerschaft. Ist es bei der letzten Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt oder Frühgeburt gekommen, muss sich dies bei einer erneuten Schwangerschaft nicht wiederholen. Um diesbezügliche Ängste abzubauen, hilft oft ein klärendes Gespräch mit dem Frauenarzt. Wurde bereits ein Kind per Kaiserschnitt entbunden, zählt eine erneute Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft. Auch Mütter, die bereits mehrere Kinder geboren haben, werden bei der nächsten Schwangerschaft als Risikoschwangere eingestuft.

Treten im Verlauf der Schwangerschaft Komplikationen auf, kann dies ebenfalls dazu führen, dass die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft klassifiziert wird. Dies kann beispielsweise der Fall sein, bei Schwangerschaftsdiabetes, bei kindlichen Störungen, die mit der Fruchtwasseruntersuchung diagnostiziert wurden oder bei einer Mangelentwicklung des noch ungeborenen Kindes. Ebenfalls unter Risikoschwangerschaft eingestuft werden werdende Mütter mit dem Verdacht auf EPH-Gestose, meist umgangssprachlich als Schwangerschaftsvergiftung bezeichnet. Treten im Verlauf der Schwangerschaft Infektionen des Fruchtwassers oder vermehrte vaginale Blutungen auf, wird ebenfalls von einer Risikoschwangerschaft gesprochen.

Weitere Kriterien für eine Risikoschwangerschaft sind unter anderem:

- Andauernder Medikamentenkonsum
- Drogenabhängigkeit
- Einschränkung der Nierentätigkeit
- Gebärmutterhalsschwäche
- Rhesus-Inkompatibilität
- HIV-Infektion
- Lageanomalie des ungeborenen Kindes
- Wachstumsstörungen des ungeborenen Kindes
- Adipositas der Mutter
- Chronische Vorerkrankungen
- Erbkrankheiten in der Familie

Da die Diagnose Risikoschwangerschaft in der heutigen Zeit oftmals zu hören ist, haben werdende Mütter vielfach Ängste und Sorgen, ob ihr Kind gesund auf die Welt kommen wird. Allerdings wird heute häufiger eine Risikoschwangerschaft diagnostiziert, da sich die Liste der Risikofaktoren im Laufe der Jahre beachtlich erhöht hat. In Folge dessen gelten viele Schwangerschaften, die vor einigen Jahren als normale Schwangerschaft galten, heute als Risikoschwangerschaft.

Nicht nur in der Schwangerschaft können Komplikationen auftreten, auch bei der Geburt kann es aufgrund einer Risikoschwangerschaft zu Schwierigkeiten kommen. Deshalb wird beispielsweise bei einer Mehrlingsschwangerschaft von einer Risikogeburt gesprochen. Auch wenn das Kind eine falsche Lage im Mutterleib eingenommen hat, wird diese Geburt als Risikogeburt bezeichnet.

Im Mutterpass, den die werdenden Mütter am Beginn der Schwangerschaft überreicht bekommen, werden alle Einträge zu den Untersuchungsergebnissen vorgenommen sowie ein umfangreicher Fragenkatalog vom Arzt ausgefüllt. Da der Fragenkatalog sehr ausführlich ist, entsteht bei vielen Müttern, gerade bei denjenigen, die zum ersten Mal schwanger sind, der Eindruck, dass eine Schwangerschaft mit vielerlei Gefahren verbunden ist. In der Regel kommen aber doch überwiegend die zukünftigen Mütter problemlos durch die Schwangerschaftsmonate und bekommen ein gesundes Kind. Die Abfragekataloge dienen der Sicherheit von Mutter und Kind und sollten deshalb genauestens beantwortet und ausgefüllt werden. Nur so lässt sich eine Risikoschwangerschaft weitestgehend ausschalten und eventuell bestehende Komplikationen können frühzeitig erkannt und Risiken gemindert werden.

Aus diesem Grund wird der Arzt oder die Ärztin bei den Vorsorgeuntersuchungen, die regelmäßig besucht werden sollten, immer wieder nach Beschwerden oder Problemen fragen, die eventuell die werdende Mutter belasten. Die Befunde, die anhand der Untersuchungsergebnisse ermittelt werden, wird der Arzt in den Mutterpass eintragen, sodass im Verlauf der Schwangerschaft alle Ergebnisse genau dokumentiert sind. Der Mutterpass gibt Auskunft darüber, wie der allgemeine Gesundheitszustand der Mutter ist und ob gegebenenfalls Komplikationen im Verlauf der Schwangerschaft aufgetreten sind. Gehört die werdende Mutter zu den Schwangeren mit einer Risikoschwangerschaft, ist dies ebenfalls im Mutterpass gekennzeichnet. Den Mutterpass sollten zukünftige Mütter immer mit sich führen, damit im Notfall schnell die benötigten Informationen betreffs der Schwangerschaft für den behandelnden Arzt zur Verfügung stehen.

Durch den umfangreichen Fragenkatalog im Mutterpass fallen immer mehr Frauen in die Kategorie Risikoschwangerschaft, da die Einstufung als Risikoschwangerschaft anhand dieser Kriterien vorgenommen wird. Bei den regelmäßig stattfindenden Vorsorgeuntersuchungen wird der Gesundheitszustand der werdenden Mutter und die Entwicklung des ungeborenen Kindes genauestens kontrolliert, sodass sich gerade Erstgebärende keine unnötigen Gedanken und Sorgen machen sollten, falls sie zur Kategorie Risikoschwangerschaft gehören. Die Vorsorgeuntersuchungen bieten dem Arzt eine optimale Möglichkeit, rechtzeitig einzugreifen, falls sich Schwierigkeiten im Verlauf der Schwangerschaft einstellen. Außerdem hat jede schwangere Frau natürlich auch die Möglichkeit, bei Problemen und Beschwerden außerhalb der Termine der Vorsorgeuntersuchung, ihren Frauenarzt aufzusuchen.

In den meisten Fällen bedeutet die Einstufung als Risikoschwangerschaft lediglich, dass ein Anlass vorliegt, um die schwangere Frau in den Monaten ihrer Schwangerschaft besonders sorgfältig zu beobachten. So können dann bei eventuell auftretenden Komplikationen umgehend zusätzliche Untersuchungen eingeleitet oder Therapiemaßnahmen ergriffen werden. Wer unsicher ist, weil die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft klassifiziert wurde, sollte sich die Untersuchungsergebnisse und Befunde genauestens von seinem Frauenarzt erklären lassen. Auch über die möglichen Folgen und Risiken sollten werdende Mütter mit einer Risikoschwangerschaft aufgeklärt und beraten werden. Empfehlenswert ist es, wenn bei den Gesprächen mit dem Arzt über eine Risikoschwangerschaft der Partner oder eine andere Vertrauensperson mit dabei ist, da einige Mütter doch sehr emotional auf die Definition Risikoschwangerschaft reagieren. So lassen sich manche Unsicherheiten bereits im Vorfeld vermeiden und die Bezeichnung Risikoschwangerschaft verliert etwas von ihrem Schrecken.

Als Risikoschwangere werden zum Beispiel Frauen bezeichnet, die älter als 35 Jahre sind, die mit Mehrlingen schwanger sind oder die bereits eine Fehlgeburt hatten. Auch ein enormes Übergewicht kann dazu führen, dass die Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft angesehen wird. Die Folge ist, dass zusätzliche Untersuchungen gemacht werden können, die die Frau aber nicht wahrnehmen muss. Meist verläuft auch eine so genannte Risikoschwangerschaft völlig normal und ohne Komplikationen. Viele Ärzte sind nur einfach vorsichtiger und verordnen der Frau schneller Ruhe, wenn sich Anzeichen einer Komplikation zeigen.

Wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird, sind die meisten Frauen erst einmal glücklich und freuen sich über ihren Zustand und auf das große Ereignis der Geburt. Doch wie sehr trübt es die Freude, wenn es vom Arzt heißt, dass eine Risikoschwangerschaft vorliegt. Dabei wird mit dem Begriff an sich heutzutage sehr großzügig umgegangen. Denn wenn alle Risiken bedacht werden, liegt eine Risikoschwangerschaft bei mehr als fünfzig Prozent der werdenden Mütter vor. Gemeint ist mit dieser Betitelung, dass das Risiko, dass Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt, größer ist, als normal. Wenn einer der nun aufgeführten Punkte in Frage kommt, wird bereits von einer Risikoschwangerschaft gesprochen:

- Das Alter. Ist die Frau älter als 35 Jahre, wenn sie schwanger wird, wird sie zur Gruppe der Risikoschwangeren gerechnet. Das liegt daran, dass bei Frauen dieses Alters die Gefahr, dass ihr Kind eine chromosomale Störung aufweisen könnte, höher liegt, als üblich. Das heißt aber nicht, dass eine solche Störung vorkommen muss, sie kann aber. Nun stellt sich jedoch die Frage, wie hoch das Risiko ist, wenn die Frau drei Tage vor ihrem 35. Geburtstag schwanger wird?

- Frühere Komplikationen. Als Risikoschwangere zählt auch die Frau, die bereits einmal Komplikationen während einer Schwangerschaft hatte oder sogar eine Fehlgeburt erlitten hat. Der Grund liegt darin, dass rund 90 Prozent der Fehlgeburten auf chromosomale Störungen zurückgeführt werden und so etwas immer wieder passieren kann. Allerdings sieht die Realität anders aus: Die meisten Frauen, die schon mal eine Fehlgeburt hatten, erleben eine erneute Schwangerschaft ganz normal und ohne Probleme.

- Chronische Krankheiten. Leidet eine Frau unter chronischen Krankheiten, wie etwa Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder Diabetes, so wird sie als Risikoschwangere bezeichnet. Die Risiken, die sich für die Gesundheit der Frau durch eine Schwangerschaft ergeben können, sollten noch vor Eintreten derselben mit einem Arzt besprochen werden.

- Mehrlinge. Frauen, die mit mehreren Kindern schwanger sind, werden automatisch als risikoschwanger bezeichnet. Gerade ältere Schwangere erfüllen dann häufig gleich den Punkt des Alters und der Mehrlingsschwangerschaft, denn statistisch gesehen bekommen ältere Mütter häufiger Mehrlinge. Die Eierstöcke arbeiten weniger genau, wenn man es so ausdrücken möchte, außerdem unterziehen sich ältere Frauen häufiger Hormonbehandlungen.

- Blutgruppe. Eine Risikoschwangerschaft liegt vor, wenn eine Rhesus-Unverträglichkeit festgestellt wurde. Das ist unabhängig vom Alter der Schwangeren möglich.

- Steißlage. Wenn das Kind in der Beckenendlage oder der Steißlage liegt, wird von einer Risikoschwangerschaft gesprochen. Dieses Problem stellt sich aber erst gegen Ende der Schwangerschaft, wenn sich das Kind bereits in das kleine Becken abgesenkt hat und sich nicht mehr drehen kann.

- Kaiserschnitt. Als Risikoschwangere zählt jede Frau, die früher bereits per Kaiserschnitt entbunden hat. Wenn sie nun spontan entbinden möchte, kann es sein, dass es eher zu Komplikationen kommt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wieder ein Kaiserschnitt nötig wird, ist höher.

- Geschwister. Hat die Frau bereits mindestens vier Kinder, so zählt jede weitere Schwangerschaft als Risikoschwangerschaft.
- Stoffwechsel. Leidet die Schwangere an einer Störung des Stoffwechsels, so wird von einer Risikoschwangerschaft gesprochen.

Die Risikoschwangere steht unter strengerer Beobachtung, als eine „normale“ Schwangere. Das heißt aber nicht, dass sie ihre Schwangerschaft liegend oder im Krankenhaus verbringen muss. Es werden aber umfangreichere Untersuchungen vorgenommen, wie die Fruchtwasseruntersuchung, und überhaupt eine größere Vorsicht walten gelassen. Dennoch verlaufen die meisten Risikoschwangerschaften normal.




Foto © Marina Kravchenko, drubig-photo, Ramona Heim, pete pahham, Svetlana Fedoseeva, Valua Vitaly, Piotr Marcinski - Fotolia.com

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